Probleme beim Berufsstart? Hier wird Dir geholfen!

RegionalVerbund für Ausbildung e. V. unterstützt junge Menschen, wenn der Start ins Berufsleben nicht gelingen will

Wenn du dich als Ausbildungsplatzsuchender bisher vergeblich um eine Lehrstelle bemüht hast, schau doch mal bei uns nach, ob dir unser Angebot zusagt.

Der RegionalVerbund für Ausbildung e. V. (RVA) hat sich das Ziel gesetzt, sozial- und marktbenachteiligten Jugendlichen eine zukunftsorientierte Berufsausbildung zu ermöglichen.

Die Ausbildung findet in kleinen und mittelständischen Betrieben statt, die mit unserer Unterstützung zusätzliche Ausbildungsplätze geschaffen haben.

Die Ausbildungsverträge werden zwischen Azubi und RVA geschlossen – die praktische Ausbildung findet im Partnerbetrieb statt – die theoretische Ausbildung erfolgt in den jeweiligen Berufsbildenden Schulen. Also eine ganz „normale“ Ausbildung! Wir zahlen je nach Branche eine angemessene Ausbildungsvergütung.

Zusätzlich bieten wir für unsere Auszubildenden kostenlosen Nachhilfeunterricht sowie Prüfungsvorbereitung und eine umfassende Begleitung an, um gemeinsam das Ziel „Erfolgreicher Abschluss der Ausbildung“ zu erreichen.

Unterstützt werden wir von ready4work, einem eingetragener Förderverein.

Wenn du mehr erfahren möchtest, ruf einfach an oder komm vorbei.

Wir freuen uns auf dich!

Kristin Panse

Geschäftsführerin – RegionalVerbund für Ausbildung e.V.

Kristin Panse

Kontakt:

RegionalVerbund für Ausbildung e.V.

Seilerstraße 3

38440 Wolfsburg

Tel. 05361-890 618-00

Fax.05361-890618-99

www.rva-wolfsburg.de

rva@wolfsburg.de

Unsere Ziele für benachteiligte Jugendliche

Der RVA hat es sich zum Ziel gesetzt, grundsätzlich allen unversorgten Jugendlichen auf dem Ausbildungsmarkt im Raum Gifhorn, Helmstedt und Wolfsburg Ausbildungsplätze im dualen System zu vermitteln.

Wir schließen mit euch den Ausbildungsvertrag ab und übernehmen eure Ausbildungs-, Verbund-, Qualifizierungs- und Prüfungskosten sowie die sozialpädagogische Betreuung während der Ausbildung. Die Ausbildung erfolgt in Partnerbetrieben aus dem klein- und mittelständischen Unternehmerbereich, wobei der Betrieb einen festen monatlichen Partnerbeitrag an uns leistet.

Branchenbeschränkungen gibt es für Betriebe bis auf wenige Ausnahmen nicht.

Auf Grund unserer erfolgreichen Vereinsarbeit konnten die Zahl der Ausbildungsplätze, die Projektlaufzeit und das Finanzvolumen des Projektes immer wieder erhöht werden.

Derzeit (Stand: September 2017) sind rund 2500 zusätzliche oder erstmalige Ausbildungsplätze entstanden. Im laufenden Ausbildungsverhältnis befinden sich aktuell 130 junge Menschen.

Wir bilden in über 100 Berufen aus und arbeiten mit 13 verschiedenen Kammern zusammen. Seit 1998 haben über 800 Partnerbetriebe mit uns zusammen ausgebildet.

Eine Auswahl unserer Ausbildungsberufe

Drei Jugendliche erzählen dir von ihren Ausbildungsberufen:

Michael Martin – Brauer und Mälzer

Ich habe den Beruf des Brauers gewählt, nachdem ich ein mehrmonatiges Praktikum in der einzigen Wolfsburger Brauerei, dem „Alten Brauhaus“ in Fallersleben, absolviert hatte. Die Tätigkeiten in diesem Beruf umfassen:

Annahme, Beurteilung und Einlagerung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, zu denen die Grundzutaten des Bieres wie Wasser, Malz und Hopfen gehören sowie Reinigungsmittel und mehr.

Zur Produktion des sogenannten Getränkes „Bier“ – ja, es wird wirklich gebraut, Bier wächst nicht auf Bäumen – gehören Vorgänge wie:

  • Das Mischen des Malzes mit dem Wasser in vorgegebenen Mengen, das sogenannte „Maischen“.
  • Das Klären der Maische – Bier soll man trinken und nicht essen.
  • Das Zusammenführen von Hefe mit der sogenannten „Würze“, die man beim Maischen gewonnen hat.
  • Die Überwachung des Gärprozesses und die anschließende Lagerung.

Das alles hat mit großer Verantwortung, hohem Pflichtbewusstsein, genauem Arbeiten nach Rezepturen und hohem Hygienebewusstsein zu tun. Da diese Ausbildung in einer Gasthausbrauerei stattfindet, gehören auch Brauerei-Führungen dazu, bei denen man interessierten Gruppen über sein Handwerk erzählt – man sollte also keine Scheu vor der freien Redekunst haben.

Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich den Beruf über den RVA gemacht habe. Denn er hat mich sehr großzügig unterstützt, was zum Beispiel den Unterhalt der Berufschule – sie befindet sich in Bremen- , Praktika in Mälzerei und  Großbrauereien und vieles mehr angeht. Dafür noch mal ein großes Lob!

Bürokaufmann im Handwerksbetrieb

Während meiner Ausbildung im Handwerk über den RVA übe ich vielfältige Aktivitäten aus.

Ich führe Telefonate, habe Umgang mit den Kunden in unserem Laden, versende Pakete sowie Briefe und erstelle den jeweiligen Bestellschein. Am liebsten mag ich das Eintragen der Rechnungen und den Umgang mit dem Computer. Das Zugehen auf Menschen gefällt mir ebenfalls sehr gut und dies ist in meinem Beruf alltäglich.

Ich kann froh sein, dass ich einen so abwechslungsreichen Beruf ausführen darf. Dies verdanke ich dem RVA und natürlich dem Partnerbetrieb Metallbau Heine in Fallersleben.

Ich kann eine RVA-Ausbildung sehr empfehlen, da auch regelmäßige Anrufe zu meinem Wohlbefinden und zu meinen Fortschritten erfolgen.

Für die Zwischen- bzw. Abschlussprüfung ist mir eine besondere Vorbereitung angeboten worden, die ich annehme, da ich einen möglichst guten Abschluss erwerben möchte.

Mit diesen Tätigkeiten bin ich in meinem Handwerksbetrieb regelmäßig beschäftigt:

  • Erfassen von Rechnungen
  • Einträge im Rechnungseingang und im Rechnungsausgang
  • Botengänge
  • Kopier-, Drucker- und Faxarbeiten
  • Telefonate führen
  • Aufschreiben von Kundenanliegen
  • Beratung der Kunden
  • Betreuung der Kunden
  • Einzelne Tätigkeiten im Verkauf
  • Ordnung halten
  • Mehrwertsteuer errechnen
  • Erstellen von Lieferscheinen
  • Kontoauszüge holen
  • Eingangs- und Ausgangsrechnungen mit Kontoauszügen abgleichen
  • Bezahlungen angeben
  • Kunden anrufen
  • Warenbestand nachfüllen
  • Umgang mit EDV Programmen
  • Briefe und Pakete einpacken
  • Führung des Kassenbuches
  • Benennung der Posten
  • Umgang im Handwerkerprogramm.

Kfz-MechatronikerIN – Reiner Männerberuf? Von wegen!

Mädels, ich sag´ euch, was die können, können wir schon lange. Auch ich hatte nicht damit gerechnet, dass ich einmal ausgerechnet in so einem Beruf landen würde.

Aber wenn man so wie ich einen eher beschwerlichen Start ins Berufsleben hatte, ist man umso glücklicher, wenn endlich alles passt. Ich habe tolle Kollegen, ein super Betriebsklima und total viel Spaß an der Arbeit.

Allen Interessenten rate ich, zur Berufsfindung Ferien und Freizeit dazu zu nutzen, verschiedene Praktika zu machen um euch zu orientieren was euch wirklich gefällt.

Lasst euch von Niemandem sagen, welcher Beruf zu euch passt. Geht euren Weg, entscheidet selbst, und ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg im Berufsleben.

Was du noch für deine Bewerbung bei uns wissen sollst:

Wer kann sich bewerben?

Alle Jugendlichen unter 25 Jahren mit Wohnsitz in der Stadt Wolfsburg, dem Landkreis Gifhorn oder dem Landkreis Helmstedt, die nach Abschluss/ Abbruch einer allgemeinbildenden Schule bereits ein Jahr erfolglos versucht haben, einen Ausbildungsplatz zu finden.

Wer bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur hat, kann in der Regel nicht in den Bewerberpool des RVA aufgenommen werden. Einzelfallentscheidungen sind möglich.

Wie kann ich mich bewerben?

Wir benötigen von dir folgende Bewerbungsunterlagen:

  • Bewerbungsanschreiben mit Angabe der Berufswünsche (3-5) im Sinne einer klassischen Bewerbung. Wir wollen dich kennenlernen. Vermeide deshalb die bloße Aufzählung von Berufen und benenne stattdessen deine Stärken.
  • aktuelle Festnetz- und Mobilfunknummer bzw. E-mail-Adresse nicht vergessen
  • handgeschriebener tabellarischer Lebenslauf
  • aktuelles Foto
  • 4 Zeugnisse der letzten 2 Schuljahre der allgemeinbildenden Schule (z.B. Realschule, Hauptschule, Sonderschule, IGS)
  • Bescheinigungen über Praktika
  • hast du einen Führerschein?
  • alle Zeugnisse der nachfolgenden Schulbesuche und Lehrgänge (z.B. BGJ, BVJ, BEK, BFS (z.B. Höhere Handelsschule), BVB-Maßnahme, …)

Wer noch weitere Fragen an uns hat, sollte sich einfach telefonisch erkundigen oder persönlich bei uns vorbeikommen.