Asphaltbauer/in


Ausbildung zum Asphaltbauer

Ausbildung zum/zur Asphaltbauer/-in

Straßen, Rollfeld, Tunnel, Brücken, Sportanlagen, Parkdecks, Industriebauten – überall hatte der Asphaltbauer seine Hände im Spiel und dafür gesorgt, dass wir festen Boden unter den Füßen bzw. Rädern haben. In einer Ausbildung zum/zur Asphaltbauer/-in lernst Du nicht nur, wie Du Asphaltgemische machst und daraus belastbare Bodenbeläge herstellst, sondern sorgst auch für optimale Schall- und Wärmedämmung sowie Schutz vor Feuchtigkeit. Bei Deiner Arbeit bedienst Du große Maschinen. Damit auf der Baustelle auch alles richtig abläuft, liest du die Baupläne, vermisst die Flächen und bereitest alles für die Asphaltierung vor.

Schon gewusst?

  • Das überörtliche Straßennetz in Deutschland – also Autobahnen, Bundes-, Land- und Kreisstraßen zusammen – ist mehr als 231.000 Kilometer lang. Dazu kommen noch die Gemeindestraßen mit einer Länge von 413.000 Kilometern. Viel Arbeit für die Asphaltbauer.
  • Der Beruf wurde früher Schwarzstraßenbauer genannt.
  • Mit einem Frauenanteil von nur 2,2 Prozent ist der Beruf des Asphaltbauers eine richtige Männerdomäne.

Der Beruf Asphaltbauer/-in eignet sich für Dich, wenn…

  • Du gerne an der frischen Luft arbeitest und Dir große Hitze nicht viel ausmacht, die Asphaltmischung kann nämlich richtig heiß werden.
  • Du richtig fit bist und es Dir nichts ausmacht, schwere Dinge zu heben.
  • Du handwerkliches Geschick und räumliches Denken mitbringst.

Eine Ausbildung zum Asphaltbauer kommt für Dich nicht in Frage, wenn…

  • Du ein absoluter Langschläfer bist, denn auf der Baustelle geht es immer früh los.
  • Du Dich bei der Arbeit auf gar keinen Fall dreckig machen möchtest.
  • Das Tragen von Schutzkleidung für Dich nicht in Frage kommt.

Karriere und Perspektiven als Asphaltbauer

Mit einer Fortbildung treibst Du Deine Karriere nach Abschluss der Ausbildung weiter voran. Spezialisiere Dich doch im Bereich Bauwerksabdichtung oder im Pflasterbau. So kannst Du nach ein paar Jahren in Deinem Beruf zum Vorarbeiter befördert werden oder Dich zum Polier weiterbilden lassen und auf der Baustelle eine Leitungsfunktion übernehmen. Du möchtest die Karriereleiter weiter hinaufklettern? Möglicherweise ist dann ein Studium der Ingenieurwissenschaften das richtige Sprungbrett für Dich.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich:
1. Jahr: 675 Euro
2. Jahr: 895 Euro
3. Jahr: 1120 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Mathematik
  • Physik
  • Werken/Technik

Das solltest Du mitbringen:

  • Handwerkliches Geschick
  • Auge-Hand-Koordination
  • Körperliche Fitness
  • Sorgfalt

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Polier/in im Bereich Tiefbau
  • Techniker/in Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Tiefbau
  • Studium (z.B. Bauingenieurwesen)