Baustoffprüfer/in


Ausbildung zum Baustoffprüfer

Ausbildung zum Baustoffprüfer/zur Baustoffprüferin

Auf Festigkeit und Beständigkeit muss in allen Lebensbereichen Verlass sein. Als angehender Baustoffprüfer oder angehende Baustoffprüferin übernimmst Du dafür Verantwortung, dass die Straßen mühelos befahrbar sind, Häuser Wind und Wetter standhalten und jedes Bauwerk ein sicherer Ort ist. Deine Aufgaben erstrecken sich von Böden- und Baurohstoffuntersuchungen bis hin zu Probemessungen und -prüfungen. Du entscheidest, ob Baumaterialien einwandfrei und für den Einsatz geeignet sind. An anderen Tagen stehst Du mit Rat und Tat an der Seite Deiner Kunden und schlägst ihnen passende Baumaterialien vor. Du bist in der Lage ihnen die Sachlage umfassend zu erklären, weil Du Proben analytisch untersuchen und dokumentieren kannst.

Schon gewusst?

  • 2015 haben 186 Personen diese Ausbildung in Angriff genommen.
  • Es gibt bundesweit sechs Berufsschulen zur Baustoffprüfung: Hamburg, Bremen, Selb, Beckum, Berlin und Braunschweig.
  • Du spezialisierst Dich auf eine der drei Fachrichtungen: Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik

Du bist für den Beruf des Baustoffprüfers gemacht, wenn…

  • Du für Physik, Chemie und Mathematik brennst.
  • Dir das Arbeiten auf Baustellen nichts ausmacht.
  • Du detailliert und sorgfältig arbeiten kannst.

Du solltest Dich lieber für einen anderen Beruf entscheiden, wenn…

  • Du einen Bürojob bevorzugst.
  • Handwerkliches Geschick für Dich ein Fremdwort ist.
  • Du Deine Hände nicht gerne schmutzig machst.

Karriere und Perspektiven als Baustoffprüfer

Jeder fängt klein an, auch Dein Ausbildungsgehalt: Im ersten Ausbildungsjahr erhältst Du monatlich 610 bis 690 Euro brutto. Im zweiten Jahr bekommst Du 840 bis 1060 Euro und im dritten Jahr kann sich Dein Gehalt mit 1060 bis 1340 Euro allemal sehen lassen. Dein Einstiegsgehalt beträgt zwischen 2.000 und 2.800 Euro brutto. Je nach Weiterbildung hast Du Aussichten auf einen erhöhten Verdienst, Gehälter über 3.500 Euro brutto sind möglich. Nachdem Du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, kannst Du in Bauwirtschaftsunternehmen oder Überwachungs- und Forschungseinrichtungen arbeiten. Damit muss Dein Bildungsweg allerdings nicht beendet sein. Dir stehen Türen zu zahlreichen Weiterbildungen offen, beispielsweise zum Werkstoff- oder Bautechniker, die Deine Chancen auf Führungspositionen erhöhen. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst Du zusätzlich studieren: Bachelorabschlüsse in Werkstoffwissenschaft oder im Bauingenieurswesen sind nur zwei der Optionen. Anpassungsweiterbildungen aktualisieren Dein Wissen fortlaufend, beispielsweise in Chemie oder Werkstoffprüfung.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3. Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
1. Jahr: 675 Euro
2. Jahr: 895 Euro
3. Jahr: 1120 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Physik
  • Chemie
  • Mathematik

Das solltest Du mitbringen:

  • Technisches Verständnis
  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Sorgfalt
  • Verantwortungsbewusstsein

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Techniker/in Fachrichtung Werkstoff- oder Bautechnik
  • Studium (z. B. Werkstoffwissenschaft, -technik)