Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik


Ausbildung zum Bauwerksmechaniker Abbruch Betontrenntechnik

Ausbildung zum/zur Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik

Erst der Aufbau, dann der Abriss – wie das bei Gebäuden funktioniert, lernst Du in Deiner dreijährigen dualen Ausbildung zum Bauwerksmechaniker oder zur Bauwerksmechanikerin für Abbruch und Betontrenntechnik. Wenn Bauwerke vollständig abgerissen oder in Teilen saniert werden müssen, bist Du der Spezialist. Zusammen mit Deinen Kollegen sicherst Du die Baustellen ab und sorgst dafür, dass niemand in der Umgebung durch Sprengungen verletzt wird. Vorher entleerst Du das Innere dieser Gebäude komplett: Bodenbeläge, Estrich und Heizanlagen, alles muss raus. Bauwerksmechaniker wissen aber auch, wie sie neue Wände aufbauen, Estrich und Putz verlegen können – eben alles, was zu einem Rohbau dazu gehört.

Schon gewusst?

  • Nach zwei Jahren hast Du den Hochbaufachwerkerabschluss in der Tasche.
  • Bauwerksmechaniker haben gute Berufschancen: Eine Übernahme nach der Ausbildung ist sehr wahrscheinlich.
  • Für diese Ausbildung ist kein Schulabschluss erforderlich, jedoch haben 85% der Auszubildenden einen Hauptabschluss.

Du bist für diese Ausbildung gut geeignet, wenn…

  • Du körperlich fit bist.
  • Du technisches Verständnis mitbringst.
  • Dir Lärm und Schmutz nichts ausmachen.

Du solltest Dich lieber nach einem anderen Beruf ausschauen, wenn…

  • Du einen sauberen und ruhigen Arbeitsplatz bevorzugst.
  • Du körperliche Arbeit meidest.
  • Du kein besonderes Interesse an Gebäudekonstruktionen hast.

Karriere und Perspektiven als Bauwerksmechaniker

Dein monatliches Ausbildungsgehalt kann sich im Vergleich zu anderen Ausbildungsvergütungen sehen lassen: Im ersten Jahr fließen 670 bis 760 Euro auf Dein Bankkonto, im zweiten Jahr 890 bis 1120 Euro und im dritten Jahr sind es schon 1120 bis 1140 Euro. Nach drei Jahren hast Du endlich den Abschluss und es warten Abbruchunternehmen und Unternehmen, die auf Gebäudeentkernung spezialisiert sind, auf Deine Kenntnisse. Natürlich wirst Du nach abgeschlossener Ausbildung auch finanziell belohnt: Dein Einstiegsgehalt beträgt brutto etwa 2.500 Euro, mit steigender Berufserfahrung und je nach Betrieb bis zu 3.500 Euro. Das reicht nicht? Polier im Hochbau oder technischer Fachwirt – nur zwei Deiner zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, die Dein Bruttogehalt auf bis zu 4.400 Euro aufstocken. Je nach Qualifikation kannst Du ein Studium beispielsweise im Bauingenieurswesen anschließen. Du möchtest aber Gebäude nicht nur mit aufbauen und abreißen, sondern auch mitgestalten? Ein Architekturstudium könnte Dir diesen Wunsch erfüllen.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich:
Jahr: 675 Euro
Jahr: 895 Euro
Jahr: 1120 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Mathe
  • Werken/Technik

Das solltest Du mitbringen:

  • Gute körperliche Konstitution
  • Handwerkliches Geschick
  • Umsicht und Verantwortungsbewusstsein
  • Körperbeherrschung und Schwindelfreiheit

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Polier/in im Bereich Hochbau
  • Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik
  • Studium (z.B. Bauingenieurwesen)

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