Behälter- und Apparatebauer/in


Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer

Ausbildung zum/zur Behälter- und Apparatebauer/in

In der Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer lernst Du, wie Du Kessel und Reaktionsbehälter am effizientesten herstellst. Für welche Industrie Du tätig bist, hängt von Deiner Ausbildungsstätte ab: Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sind zwei denkbare Optionen. Da aber noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, lernst Du zunächst wesentliche Materialien und Bauteile kennen. Maschinen, Kupfer und Edelstahl werden in Deiner Ausbildungszeit zu Deinen besten Freunden. Dabei wirst du für die richtigen Maßnahmen zur Verdichtung eines Gerätes, das Zusammenschweißen, Montieren und Warten von Apparaten fit gemacht.

Schon gewusst?

  • Deine Ausbildung dauert 3,5 Jahre.
  • Im ersten Ausbildungsjahr bekommst Du monatlich brutto 520 bis 768 Euro, im zweiten Jahr 555 bis 810 Euro, im dritten Jahr 625 bis 880 Euro und im vierten Ausbildungsjahr schon 710 bis 934 Euro.
  • Achtung! Behälter können schon einmal bis zu 300 Grad Celsius heiß werden.

Schicke Deine Bewerbung zum Behälter- und Apparatebauer noch heute raus, wenn…

  • Dir handwerkliches Arbeiten liegt.
  • Mathematik und Physik kein Hexenwerk für Dich sind.
  • Du körperlich belastbar bist.

Du solltest lieber kein Behälter- und Apparatebauer werden, wenn…

  • Du kein Freund von Zahlen und Rechnungen bist.
  • Du eher auf Kreativität im Beruf setzt.
  • Du nicht gerne in Lagerhallen arbeitest.

Karriere und Perspektiven als Behälter- und Apparatebauer/in

Mit Deinem ersten Bruttogehalt als ausgebildeter Behälter- und Apparatebauer winken Dir 1.500 bis 2.700 Euro monatlich. Um Deine Karriere zu pushen, solltest Du über eine Meisterprüfung nachdenken. Dafür musst Du zunächst etwas tiefer in die Tasche greifen – etwa 1.000 Euro wirst du benötigen. Die Führungsposition und ein durchschnittliches Bruttogehalt von 3.000 Euro trösten Dich im Anschluss darüber hinweg.
Ganz egal, ob du später Metallbautechniker oder technischer Fachwirt werden willst, musst Du Geld und Zeit finanzieren. Mit rund 2.000 Euro und drei bis vier Jahren Weiterbildung in Teilzeit wirst Du allerdings mit mehr Geld und einem optionalen Arbeitsplatzwechsel belohnt. Unternehmensführung, Vertragsabschließung und Kundenberatung können zu Deinem Alltag gehören. Wie Du Maschinen nicht nur bedienst, sondern auch innovierst, lernst Du im Maschinenbau- oder Verfahrenstechnikstudium. Auch hierfür musst Du genügend Berufserfahrung und drei Jahre fürs Studium mitbringen.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
Jahr: 520 Euro
Jahr: 555 Euro
Jahr: 625 Euro
Jahr: 710 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Werken/Technik
  • Mathe
  • Physik

Das solltest Du mitbringen:

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Umsicht
  • Sorgfalt

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Behälter- und Apparatebauermeister/in
  • Techniker/in Fachrichtung Metallbautechnik
  • Studium (z.B. Maschinenbau)