Behälter- und Apparatebauer/in

Der Beruf

In der Ausbildung zum Behälter- und Apparatebauer lernst Du, wie Du Kessel und Reaktionsbehälter am effizientesten herstellst. Für welche Industrie Du tätig bist, hängt von Deiner Ausbildungsstätte ab: Die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie sind zwei denkbare Optionen. Da aber noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, lernst Du zunächst wesentliche Materialien und Bauteile kennen. Maschinen, Kupfer und Edelstahl werden in Deiner Ausbildungszeit zu Deinen besten Freunden. Dabei wirst du für die richtigen Maßnahmen zur Verdichtung eines Gerätes, das Zusammenschweißen, Montieren und Warten von Apparaten fit gemacht.

Daten & Fakten

Das solltest du mitbringen...

  • Handwerkliches Geschick
  • Technisches Verständnis
  • Umsicht
  • Sorgfalt

Dauer

3,5 Jahre

Gehalt

1. Jahr : 500 – 952 €
2. Jahr : 565 – 995 €
3. Jahr : 600 – 1067 €
4. Jahr : 635 – 1122 €

Lieblingsfächer

  • Werken/Technik
  • Mathematik
  • Physik

Perspektiven

  • Behälter- und
    Apparatebauermeister/in
  • Techniker/in Fachrichtung
    Metallbautechnik
  • Studium (z.B. Maschinenbau)

Passt zu dir, wenn...

  • Dir handwerkliches Arbeiten liegt.
  • Mathematik und Physik kein Hexenwerk für Dich sind.
  • Du körperlich belastbar bist.

Passt nicht zu dir, wenn...

  • Du kein Freund von Zahlen und Rechnungen bist.
  • Du eher auf Kreativität im Beruf setzt.
  • Du nicht gerne in Lagerhallen arbeitest.

Wusstest du schon?

Karriere & Perspektiven

Mit Deinem ersten Bruttogehalt als ausgebildeter Behälter- und Apparatebauer winken Dir 1.500 bis 2.700 Euro monatlich. Um Deine Karriere zu pushen, solltest Du über eine Meisterprüfung nachdenken. Dafür musst Du zunächst etwas tiefer in die Tasche greifen – etwa 1.000 Euro wirst du benötigen. Die Führungsposition und ein durchschnittliches Bruttogehalt von 3.000 Euro trösten Dich im Anschluss darüber hinweg.
Ganz egal, ob du später Metallbautechniker oder technischer Fachwirt werden willst, musst Du Geld und Zeit finanzieren. Mit rund 2.000 Euro und drei bis vier Jahren Weiterbildung in Teilzeit wirst Du allerdings mit mehr Geld und einem optionalen Arbeitsplatzwechsel belohnt. Unternehmensführung, Vertragsabschließung und Kundenberatung können zu Deinem Alltag gehören. Wie Du Maschinen nicht nur bedienst, sondern auch innovierst, lernst Du im Maschinenbau- oder Verfahrenstechnikstudium. Auch hierfür musst Du genügend Berufserfahrung und drei Jahre fürs Studium mitbringen.

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