Büchsenmacher/in


Büchsenmacher

Ausbildung zum/zur Büchsenmacher/in

Wahrscheinlich können sich die wenigsten Menschen auf den ersten Blick etwas unter dem Beruf Büchsenmacher/in vorstellen. Nein, Büchsenmacher/innen stellen keine Konservendosen oder ähnliches her. In Wahrheit sind ihre Aufgaben nämlich um einiges spannender. Sie stellen Waffen her und pflegen damit einen uralten Handwerksbetrieb, von denen es heutzutage nur noch wenige gibt. Als Büchsenmacher/in bestehen Deine Aufhaben vor allem in der Herstellung, der Pflege und der Reparatur von Schusswaffen. Auch das Reinigen, Ölen oder Umsetzen von kundenspezifischen Verzierungswünschen wird Deinen zukünftigen Arbeitstag ausmachen.

Schon gewusst?

  • Die Bezeichnung Büchsenmacher/in leitet sich von einer speziellen Schusswaffenart beziehungsweise dessen Munition ab – der Büchse. Dabei handelt es sich um ein Jagd- oder Sportgewähr mit gezogenem Lauf.
  • Möchte man in Deutschland eine Waffe kaufen und besitzen und ist unter 25 Jahre alt, muss eine medizinisch-psychologische Untersuchung gemacht werden.
  • Die Waffenherstellung ist eines der ältesten Handwerke in der Menschheitsgeschichte. Bereits in der Steinzeit wurden Waffen hergestellt, die ersten professionellen Produktionen gehen bis ins 13. Jahrhundert zurück.

Du eignest Dich für eine Ausbildung zum/zur Büchsenmacher/in, wenn …

  • Du körperlich fit bist und schwere Arbeiten Dir keine Schwierigkeiten bereiten.
  • Du genau und gewissenhaft arbeitest und verantwortungsbewusst bist.
  • Auch Detailarbeiten Dir keine Angst machen.

Der Beruf des/der Büchsenmachers/in ist vermutlich nicht das Richtige für Dich, wenn …

  • Du nach einem Beruf hinter dem Schreibtisch suchst.
  • Gewissenhaftigkeit nicht so Dein Ding ist.
  • Komplexe Arbeitsaufgaben Dir Schwierigkeiten bereiten.

Karriere und Perspektiven als Büchsenmacher/in

Nach drei Jahren Ausbildung hast Du es endlich geschafft und darfst Dich professionell mit der Entstehung und Pflege von Schusswaffen beschäftigen. Um Dein Wissen weiter auszubauen, kannst Du Dich für eine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker entscheiden oder Deine Meisterprüfung ablegen. Sollte Dir das nicht reichen, wäre ein Studium der nächste Schritt oder sogar die Gründung eines eigenen Unternehmens.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3. Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich:
1. Jahr: 400 Euro
2. Jahr: 450 Euro
3. Jahr: 490 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Kunst
  • Werken/Technik
  • Chemie

Das solltest Du mitbringen:

  • Geschicklichkeit
  • Handwerkliches Geschick
  • Kundenorientierung

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Staatlich geprüften Techniker/in
  • Meister/in
  • Studium