Fahrzeuglackierer/in


Ausbildung zum Fahrzeuglackierer

Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer/-in

Autos mit Kratzern oder Dellen sind ein wahrer Alptraum für Dich? Du schaust  Dich auf der Straße nach jedem Fahrzeug mit ausgefallenem Design um? Dann hast Du vielleicht Lust, selbst kreativ zu werden. Bei einer Ausbildung zum Fahrzeuglackierer/-in lernst Du nämlich nicht nur, wie Du Schäden am Lack beseitigt, Autos eine neue Farbe verpasst oder individuelle Beschriftungen anbringst, sondern auch wie man eine Motorhaube durch eine ganz besondere Lackierung in ein Einzelstück verwandelt. Dazu mischt Du die richtigen Farben, erstellst das Design, lernst den Umgang mit Werkzeugen wie Winkelschleifer und Lackpistole und berätst die Kunden. Du wirst sicher stolz sein, wenn dann Autos durch die Stadt fahren, die Deine persönliche Handschrift tragen. Natürlich kannst Du mit dieser Ausbildung auch Motorräder, Schiffe und Boote verschönern.

Schon gewusst?

  • Die Zahl der weißen Autos hat sich in den letzten 20 Jahren verzehnfacht.
  • Die Lackexperten von BASF rechnen mit einem Anstieg von „ungewöhnlichen Texturen und Oberflächen auf den Motorhauben“ – also viel Arbeit für Fahrzeuglackierer.
  • Untersuchungen haben ergeben, dass ein mintgrünes Fahrzeug am besten gesehen wird.

Eine Ausbildung zum/zur Fahrzeuglackierer/-in passt zu Dir, wenn…

  • Du ein Faible für Autos mit coolen Designs hast.
  • Du kreativ und handwerklich geschickt bist.
  • Du sorgfältig arbeitest und ein Auge fürs Detail hast.

Du wirst womöglich kein guter Fahrzeuglackierer, wenn…

  • Du unbedingt am Schreibtisch arbeiten möchtest.
  • Du nur praktisch denkst und Dir schönes Design absolut unwichtig ist.
  • Du große Probleme mit Deinen Atemwegen hast.

Karriere und Perspektiven als Fahrzeuglackierer

Mit der richtigen Weiterbildung kannst Du Deine Karriere tüchtig vorantreiben. Als Techniker der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik strebst Du vielleicht eine Führungsposition an. Nach Abschluss einer Meisterprüfung darfst Du sogar ausbilden. Natürlich kannst Du Dich auch selbständig machen und in einer eigenen Werkstatt beschädigten oder zu langweiligen Autos ein neues Design verpassen. Du möchtest noch ein Studium anschließen? Dann passt ein Bachelorabschluss in Verfahrenstechnik oder als Chemieingenieur zu Deinen Vorkenntnissen.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Überbetriebliche Ausbildung möglich, d.h. Teile
der Ausbildung finden in IHK-zertifizierten Werkstätten statt.

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
1. Jahr: 560 – 630 Euro
2. Jahr: 590 – 670 Euro
3. Jahr: 670 – 770 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Chemie
  • Technik und Werken
  • Mathematik

Das solltest du als Azubi mitbringen:

  • handwerkliches Geschick
  • Interesse an Design

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Maler- und Lackierermeister
  • Studium der Verfahrenstechnik
  • eigene Werkstatt