Feinwerkmechaniker/in


Ausbildung zum Feinwerkmechaniker

Ausbildung zum Feinwerkmechaniker/in

Du interessierst Dich für Technik und bist ein echter Bastler, hast früher gerne an Deinem Rad und anderen Gegenständen herumgeschraubt und Technik und Maschinen sind Deine Leidenschaft? Dann ist eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker genau das Richtige für Dich.
Für die duale Ausbildung zum Beruf des Feinwerkmechanikers in Betrieb und Berufsschule benötigst Du keinen speziellen Schulabschluss, jedoch wird ein mittlerer Bildungsabschluss empfohlen, was Du in Deiner Bewerbung nachweisen solltest. Du solltest geschickt im Umgang mit Geräten und Materialien sein und Dich gut konzentrieren können, da es in Deinem späteren Beruf auf ein hohes Maß an Präzision ankommt. In erster Linie bist Du bei Herstellern von feinmechanischen Komponenten, innerhalb des Maschinenbaus oder bei Unternehmen, die elektrische Mess- und Kontrollinstrumente produzieren, beschäftigt.
Nach Ende des zweiten Ausbildungsjahres musst Du Dich zwischen den vier Fachrichtungen Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau oder Zerspanungstechnik entscheiden und Dich in einem dieser Bereiche spezialisieren. Als Azubi gehört zu Deinen Aufgaben als Feinwerkmechaniker beispielsweise die Herstellung von Bauteilen aus verschiedenen Materialien mit modernen Maschinen. Dabei ist höchste Genauigkeit gefordert, da bereits ein Bruchteil eines Millimeters Abweichung dazu führen kann, dass Deine Konstruktion nicht mehr zusammenpasst. Für die Lebensmittelindustrie erstellst Du Infusionsflaschen, welche immer passgenau angefertigt werden müssen. Allgemein arbeitest Du immer mit hochmodernen Geräten, welche ein hohes Maß an Konzentration erfordern und mit denen Du erstaunliche Leistungen vollbringen kannst. Beispielsweise ist es Dir nach Deiner Ausbildung möglich, bis auf ein Tausendstel Millimeter genau Zuschneidungen vorzunehmen.

Schon gewusst ?

  • Die Feinwerktechnik leitet sich ursprünglich aus der Herstellung von mechanischen Uhren ab.
  • Als Feinwerkmechaniker sind Dir keine Grenzen gesetzt, Du kannst in der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten.
  • Osmium ist das härteste Metall der Welt.

Du eignest Dich als Feinwerkmechaniker/in, wenn…

  • Du Spaß daran hast, Deine Aufgaben mit höchster Konzentration zu erledigen.
  • Du ein grundsätzliches technisches Verständnis mitbringst.
  • Du gerne mit Maschinen arbeitest.

Die Ausbildung als Feinwerkmechaniker/in macht Dir vermutlich weniger Spaß, wenn…

  • Du keinen Spaß an Technik hast.
  • Du neuen Technologien eher verschlossen gegenüberstehst.
  • Du während der Arbeit gerne mal gedanklich etwas abdriftest.

Karriere und Perspektiven als Fachwerkmechaniker/in

Nach Deiner Ausbildung zum Fachwerkmechaniker kannst Du hochmoderne Maschinen einrichten und bedienen. Du behandelst Oberflächen jeder Art und veredelst sie. Nach der eigentlichen Ausbildung bieten sich Dir noch weitere Entwicklungs- und Aufstiegschancen. Die Vorbereitungskurse zur Fachkauffrau/-mann in der Handwerkswirtschaft kannst Du in Voll- oder Teilzeit erledigen. Zum Feinwerkmechanikermeister/-in wirst Du in Vollzeit in fünf bis zwölf Monaten und in Teilzeit in ein bis zwei Jahren.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre
Spezialisierung zum dritten Ausbildungsjahr auf ein Fachgebiet

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
1. Jahr: 375 Euro
2. Jahr: 415 Euro
3. Jahr: 454 Euro
4. Jahr: 493 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Werken
  • Physik
  • Mathematik

Das solltest Du mitbringen:

  • Geschicklichkeit
  • Hohes Maß an Konzentration
  • Verantwortungsbewusstsein

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Fachkaufmann/-frau in der Handwerkswirtschaft
  • Feinwerkmechanikermeister/-in
  • Konstruktionstechnik-Studium