Fotograf/in


Fotograf

Ausbildung zum/zur Fotograf/in

Jeder Mensch besitzt inzwischen eine Kamera – eine teure Spiegelreflexkamera oder einfach als Standardausstattung auf dem Smartphone. Dadurch sind Fotos in unserer Zeit einfach nicht mehr wegzudenken, sowohl in digitaler Form direkt auf dem Handy oder dem Laptop als auch eben schnell im nächsten Drogerieladen entwickelt.
Allerdings lassen sich diese Schnappschüsse nur schwer mit professionellen Fotografien vergleichen. Belichtungszeiten, Bildformate oder Objektive sind nur ein paar der Dinge, mit denen Du Dich als professioneller Fotograf auseinandersetzen musst. Dabei brauchst Du sowohl ein ruhiges Händchen, Kundenfreundlichkeit als auch ein gewisses Maß an physikalischem Verständnis. Dazu kommen noch der richtige Umgang mit Deiner Ausrüstung, Einfühlungsvermögen gegenüber Deinen menschlichen und tierischen Motiven und ein nicht unwichtiger Schuss Kreativität.

Schon gewusst?

  • Der Begriff “Fotografie” oder “Photographie” wird aus dem altgriechischen abgeleitet und bedeutet so viel wie “zeichnen mit Licht”.
  • Die erste bekannte Fotografie stammt von Joseph Nicéphore Niépce aus 1826 und zeigt den Blick aus seinem Arbeitszimmer im französischen Saint-Loup-de-Varennes.
  • 2014 verkaufte der Landschafts- und Naturfotograf Andreas Gursky eine Schwarz-Weiß-Aufnahme für unvorstellbare 5,2 Millionen Euro an einen privaten Sammler. Das Foto zeigte einen Lichteinfall im Antelope Canyon in Arizona.

Du eignest Dich für eine Ausbildung zum/zur Fotograf/in, wenn …

  • Du ein gutes Auge besitzt und Dich gern kreativ betätigst.
  • Du gut mit Menschen umgehen, auf sie eingehen kannst und ein freundliches Wesen besitzt.
  • Du ein grundlegendes physikalisches und mathematisches Verständnis besitzt.

Der Beruf des/der Fotografen/in ist vermutlich nicht das Richtige für Dich, wenn …

  • Du nach einem Beruf hinter dem Schreibtisch suchst.
  • Kreativität nicht so Dein Ding ist.
  • Mathe und Physik in der Schule Deine Hassfächer waren.

Karriere und Perspektiven als Fotograf/in

Nach Deiner Ausbildung zum Fotografen stehen Dir Anstellungen in Fotostudios, bei Zeitungen oder in der Werbebranche in Aussicht. Mit dem Meister in Fotografie kannst Du Dein Wissen und Deine Fähigkeiten weiter ausbauen, freiberuflich arbeiten oder Dich sogar für ein anschließendes Studium entscheiden.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

trägerabhängig

Deine Lieblingsfächer:

  • Kunst
  • Physik
  • Chemie
  • Mathematik

Das solltest Du mitbringen:

  • Kundenorientierung
  • Technisches Verständnis
  • Sorgfalt
  • Kreativität

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Fotografenmeister/in
  • Selbstständigkeit
  • Fachstudium
  • Techniker/in für Foto- und Medientechnik