Logopäden/in


Ausbildung zum Logopäden

Ausbildung zum/zur Logopäden/in

Als Logopädin oder Logopäde beschäftigst Du Dich mit der Sprache und dem Spracherwerb. Du planst, gestaltest und führst eine Therapie durch, abgestimmt auf jeden Deinen jeweiligen Patienten. Bei der Ausbildung zum Logopäden handelt es sich um eine schulische Ausbildung, die sich von der klassischen dualen Ausbildung dadurch unterscheidet, dass Du keinen festen Betrieb hast, indem Du die praktischen Fähigkeiten lernst. Stattdessen hast Du immer wieder Praxisphasen, während derer Du die verschiedenen Arbeitsorte von Logopäden kennen lernst. Das sind zum Beispiel Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Kindergärten oder Praxen. Hier kannst Du auch schnell kleine Aufgaben übernehmen. In der Berufsfachschule geht es um die theoretischen Hintergründe. Du lernst den Körper besser kennen, beschäftigst dich mit der Lehre von Lauten (Phonetik) und Sprache (Linguistik) und lernst mehr über die verschiedenen Therapieformen.

Schon gewusst?

  • Bei Erwachsenen sind fast immer Schlaganfälle die Ursache für eine neu aufgetretene Sprach- oder Sprechstörung.
  • „Lallen“ tun nicht etwa nur Betrunkene – wenn Babys im zweiten Lebensmonat anfangen, Silben wie „lolo“ aneinanderzureihen, spricht man auch von der ersten Lallphase.
  • Die Vorsorgeuntersuchungen für Kinder dienen unter anderem dem Zweck, Sprach- und Sprechstörungen frühzeitig auf die Spur zu kommen und frühzeitig eine Therapie zu beginnen. Besonders achtet der Kinderarzt zwischen dem dritten und dem siebten Lebensjahr darauf.

Du solltest eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz als Logopäde auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn…

  • dir die Arbeit mit Kindern Spaß macht.
  • Du auch in schwierigen und anstrengenden Situationen immer geduldig bleibst.
  • Du Lust hast, während deiner Arbeit mit den Patienten Spiele zu spielen.

Die Ausbildung zum Logopäden ist wahrscheinlich eher nichts für Dich, wenn…

  • Du in Deiner Ausbildung dringend auf ein Gehalt angewiesen bist.
  • Du selbst schwerhörig bist.
  • wenn es dir schwerfällt, die nötige professionelle Distanz zu wahren, auch wenn ein Patient ein schweres Schicksal hat.

Karriere und Perspektiven als Logopäde

Als fertig ausgebildeter Logopäde kannst Du zum Beispiel im Krankenhaus arbeiten. Auch eine Tätigkeit in der Praxis oder die Selbstständigkeit kommen für Dich in Frage. Wenn Du selbst zukünftige Kollegen ausbilden willst, kannst Du Dich außerdem zum Lehrlogopäden weiterbilden.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Die schulische Ausbildung ist unvergütet

Deine Lieblingsfächer:

  • Pädagogik
  • Deutsch
  • Biologie

Das solltest Du mitbringen:

  • Geduld
  • Kommunikationsfähigkeit
  • pädagogisches Geschick

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Logopäde im Krankenhaus
  • Lehrlogopädin

Aktuelle Ausbildungsstellen zum Berufsbild Logopäde