Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte/r


Ausbildung zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

Ausbildung zum/zur Rechtsanwalts-und Notarfachangestellte/n

Laut Umfragen bezeichnen Anwälte und Notare eine gewöhnliche 40-Stunden-Woche als „Teilzeitarbeit“, da sich häufig haufenweise Arbeit auf ihren Schreibtischen stapelt. Eine zuverlässige, vertrauenswürdige Hilfe in Form eines Rechtsanwalts-und Notarfachangestellten bzw. einer Rechtsanwalts-und Notarfachangestellten ist da unumgänglich. Um deinem Vorgesetzten tatkräftig unter die Arme zu greifen, vereinbarst Du Termine, stellst Unterlagen zusammen und verfasst Geschäftsbriefe aller Art, sowie Mahnungen. Dein Arbeitsplatz muss allerdings nicht zwingend die Rechtsanwaltskanzlei sein. Auch in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Inkassobüros und bei Banken und Versicherungen kannst Du Dich Rechtsanwalts-und Notarfachangestellten ausbilden lassen.

Schon gewusst?

  • Deutsche Richter benutzen im Verhandlungssaal keinen Hammer, obwohl es in Gerichtsserien so dargestellt wird.
  • Der Beruf der Rechtanwalts-und Notarfachangestellten zählt zu den Berufen mit der höchsten Frauenquote.
  • Das Kürzel des Berufs lautet „RENO“ und ist gleichzeitig eine Stadt in Amerika, sowie ein Fluss in Italien.
Du wärst als Rechtsanwalts-und Notarfachangestellter bestimmt erfolgreich, wenn…
  • Du unter Deinen Freunden und in der Familie als kleines Organisationstalent bekannt bist.
  • Deutsch zu Deinen Lieblingsfächern zählt und Du Dich sehr gut (gehoben) ausdrücken kannst.
  • Du im Umgang mit Kunden professionell, vertrauenswürdig und diskret bleiben kannst.

Die Ausbildung zum Rechtsanwalts-und Notarfachangestellten wäre keine gute Wahl für Dich, wenn…

  • Du bereits beim Gedanken an Gesetzestexte und Paragraphen die Flucht ergreifst.
  • Du es bevorzugst, handwerklich oder gar im Freien zu arbeiten.
  • Du Dich vor Gesprächen und Telefonaten mit fremden Personen fürchtest.

Karriere und Perspektiven als Rechtsanwalts-und Notarfachangestellter

Um Dein Gehalt und Dein Wissen nach der Ausbildung noch weiter zu verbessern, bieten sich unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten an. Als Rechts-oder Notarfachwirt/-in machst Du große Schritte auf der Karriereleiter und bist für führende Positionen bestens gewappnet. Bevorzugst Du die Arbeit im öffentlichen Dienst, schaffst Du es als Inspektor/-in oder Notariatsoberrat/-rätin in der obersten Liga mitzuspielen.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
1. Jahr: 320 Euro
2. Jahr: 435 Euro
3. Jahr: 520 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Deutsch/Mathematik
  • Recht/Wirtschaft
  • Englisch

Das solltest Du mitbringen:

  • Organisationstalent beim Vereinbaren von Terminen
  • Eine sorgfältige, vertrauenswürdige, verschwiegene Arbeitsweise
  • Sehr gutes Ausdrucksvermögen, evtl. auch in einer Fremdsprache

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Rechtsfachwirt/in, Notarfachwirt/in
  • Inspektor/in im Notardienst (öffentlicher Dienst)
  • Notariatsoberrat/-oberrätin