Sozialversicherungsfachangestellte/r


Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten

Ausbildung zum/zur Sozialversicherungsfachangestellter/n

Unter einem „SOFA“ versteht man nicht nur das gemütliche Möbelstück in deinem Wohnzimmer, sondern auch die Abkürzung für den abwechslungsreichen Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten bzw. der Sozialversicherungsfachangestellten. Gleich zu Beginn deiner Ausbildung entscheidest du Dich für eine der Sparten „allgemeine Krankenversicherung“, „Rentenversicherung“, „Unfallversicherung“ oder „landwirtschaftliche/knappschaftliche Sozialversicherung“. In deinem jeweiligen Bereich lernst du Beiträge zu berechnen, Fristen festzulegen oder versichertenorientierte Beratungsgespräche mit deinen Kunden zu führen. Die Auswahl an Ausbildungsplätzen ist groß: Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, Altersvorsorgeeinrichtungen oder Knappschaftsversicherungen.

Schon gewusst?

  • Die Sozialversicherung teilt sich in die Sparten Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung, Krankenversicherung, Unfallversicherung und Pflegeversicherung auf.
  • Das deutsche Sozialversicherungssystem ist eines der leistungsstärksten Sozialsysteme weltweit.
  • In Deutschland bist du, sobald du Dich in einem Angestelltenverhältnis befindest, sozialversicherungspflichtig – auch während deiner Ausbildung!

Wenn du Dich für eine Ausbildung zum Sozialversicherungsangestellten entscheidest, triffst du die richtige Wahl, wenn…

  • Du ein Freund von festen Regeln und Strukturen bist.
  • Es Dir Freude bereitet, Menschen zu beraten und weiterzuhelfen.
  • Du Dir einen weniger actionreichen Bürojob auf Dauer vorstellen kannst.

Die Wahl der Ausbildung zum Sozialversicherungsangestellten solltest du noch einmal gut überdenken, wenn…

  • Man Dich mit Zahlen, Fakten, Gesetzen und festen Vorgaben jagen kann.
  • Du ungerne selbstständig arbeitest.
  • Du Dich am liebsten totstellst, sobald das Telefon klingelt.

Karriere und Perspektiven als Sozialversicherungsfachangestellter

Neben den individuellen Weiterbildungsmöglichkeiten in deinem Unternehmen, stehen Dir noch weitere Türen offen. Hast du etwas Berufserfahrung gesammelt, kannst du Dich zum/r Krankenkassenfachwirt/-in fortbilden lassen und anschließend die Prüfung zum Betriebswirt/-in für Krankenkassen ablegen. So steigt nicht nur deine Verantwortung im Unternehmen, sondern auch Dein Gehalt. Bevorzugst du es, weiterhin die Schulbank zu drücken, bietet sich ein Studium im Bereich Gesundheitsmanagement/Gesundheitsökonomie oder in der Verwaltungswirtschaft an.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich
1. Jahr: 900 Euro
2. Jahr: 980 Euro
3. Jahr: 1.055 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Mathematik
  • Deutsch
  • Sozialkunde

Das solltest Du mitbringen:

  • Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit und Freude am Beraten
  • Eine sorgfältige, diskrete Arbeitsweise
  • Affinität zu Gesetzen und Regelungen im Allgemeinen

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Krankenkassenfachwirt/in
  • Betriebswirt/in für Krankenkassen
  • Studium Gesundheitsmanagement/Gesundheitsökonomie/Verwaltungswirtschaft