Verfahrenstechnolog(e/in) – Mühlen-/Getreidewirtschaft


Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Mühlen-/Getreidewirtschaft

Verfahrenstechnolog(e/in) – Mühlen-/Getreidewirtschaft

Du kennst sicherlich die Redensart „sich seine Brötchen verdienen“ als Ausdrucksweise für das Geldverdienen. Doch wer sorgt eigentlich dafür, dass es Brötchen überhaupt zu kaufen gibt? Nun, als Verfahrenstechnolog(e/in) – Mühlen-/Getreidewirtschaft bist Du daran entscheidend beteiligt. In Deiner Mühle stellst Du allerlei Arten von Getreideprodukten und Futtermittel her sowie Spezialprodukte für Mensch und Tier. Dabei sind die Mühlen von heute mit Hightech-Maschinen ausgestattet, sodass Du Dich als eine der Voraussetzungen für eine effektive Getreideproduktion auch perfekt mit den elektrischen Mühlen auskennen musst. Des Weiteren bist Du ein absoluter Experte auf dem Gebiet der produzierten Rohstoffe und weißt genau, wie man hochqualitatives Mehl mahlt, Rohstoffe richtig lagert und diese auf Qualität untersucht. Als Verfahrenstechnolog(e/in) – Mühlen-/Getreidewirtschaft kannst Du Dich zwischen den Fachrichtungen Agrarlager und Müllerei entscheiden.

Schon gewusst?

  • Der Beruf des Müllers ist einer der ältesten der Menschheitsgeschichte. Müller gab es schon vor rund 30.000 Jahren. 2017 ist eine neue, moderne Ausbildungsverordnung in Kraft getreten. Außerdem erfolgte eine Umbenennung des Berufs, der vorher unter der Bezeichnung „Müller/in – Verfahrenstechnolog(e/in) Mühlen u. Futtermittel“ lief.
  • Mühlen wurden zunächst durch die Kraft von Menschen und Tieren angetrieben, dann durch Wasserkraft, später durch Windkraft und nun in unserer Zeit durch (elektrische) Motorkraft.
  • Da es im Mittelalter in fast jedem deutschsprachigem Dorf eine Mühle und damit auch einen Müller gab, ist die Berufsbezeichnung bis heute der meist verbreitetste Nachname in Deutschland.

Der Beruf des Müllers – Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft) passt zu Dir, wenn…

  • Du gerne an der frischen Luft bist.
  • Du gerne backst.
  • Du körperlich belastbar bist.

Der Beruf des Müllers – Verfahrenstechnologen in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft passt nicht zu Dir, wenn…

  • Du allergisch gegen Mehlstaub bist.
  • Du laute Umgebungen nicht ausstehen kannst.
  • Du mit der Landwirtschaft nichts anfangen kannst.

Karriere und Perspektiven als Müller – Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft

In deiner Ausbildung als Müller/in – Verfahrenstechnolog(e/in) in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft lernst Du den Ablauf einer modernen Mühle kennen. Dabei geht es nicht nur um das bloße Mahlen von Mehl. Nach einer Ausbildungsdauer von drei Jahren wirst Du zum wahren Rohstoffexperten. Du kennst alle gängigen Verfahren, kannst alle Maschinen problemlos bedienen und kannst beispielsweise verdorbene Rohstoffe schon am Geruch erkennen. Der Weg zum Müllermeister steht Dir dann ebenso offen wie die Weiterbildung zum Lebensmitteltechnologen.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich:
1. Jahr: 618 Euro
2. Jahr: 701 Euro
3. Jahr: 818 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Mathematik
  • Biologie
  • Chemie

Das solltest Du mitbringen:

  • Technisches Verständnis
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Sorgfalt
  • Reaktionsgeschwindigkeit

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Müllermeister/in
  • Techniker/in Fachrichtung Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik
  • Studium (z. B. Lebensmitteltechnologie)