Ausbildung im Baugewerbe und Architektur

Deine Ausbildung in der Baubranche

Wenn Du an New York denkst, kommt Dir als Erstes das Empire State Building in den Sinn? Zuhause legst Du bei kleinen Arbeiten am Haus oder an der Wohnung gern selbst Hand an? Dann bist Du in einer Ausbildung in der Baubranche gut aufgehoben. Dieser durch viele Karrieremöglichkeiten geprägte Bereich des Baugewerbes gehört zu den größten Gewerben in Deutschland und bietet Dir somit eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ein Zukunftsgarant für Menschen, die am Handwerk interessiert sind – denn gebaut wird schließlich immer.

Was macht man bei einer Ausbildung im Baugewerbe?

Bei der Ausbildung im Baugewerbe oder einer Ausbildung in der Architektur handelt es sich um eine handwerkliche, planerische oder auch gestalterische Lehre. Das Baugewerbe gehört zum Bereich der Planungs-, Ausführungsleistungen, die Gebäude gestalten bzw. verändern. Schon vor dem ersten Spatenstich braucht es Fachkräfte, wie Maurer, Bauzeichner oder Stahlbauer – Du ergreifst also in jedem Bereich einen Beruf, bei dem Du etwas in die Hand nehmen kannst.

Ausbildung zum Asphaltbauer
Asphaltbauer/in
Ausbildung zum Assistent Geovisualisierung
Assistent/in Geovisualisierung
Ausbildung zum Aufbereitsungsmechaniker
Aufbereitungsmechaniker/in
Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter
Ausbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Baugerätefuehrer
Baugeräteführer/in
Ausbildung zum Baustoffprüfer
Baustoffprüfer/in
Ausbildung zum Bauten und Objektbeschichter
Bauten- und Objektbeschichter/in
Ausbildung zum Bauwerksabdichter
Bauwerksabdichter/in
Ausbildung zum Bauwerksmechaniker Abbruch Betontrenntechnik
Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik
Ausbildung zum Bauzeichner
Bauzeichner/in
Ausbildung zum/zur Maschinenmann/-frau der FR Transport und Instandhaltung
Berg- und Maschinenmann/-frau der FR Transport und Instandhaltung
Ausbildung zum Bergbautechnologen
Bergbautechnologe / Bergbautechnologin
Ausbildung zum Betonfertigteilbauer
Betonfertigteilbauer/in
Ausbildung zum Dachdecker
Dachdecker/in
Duales Studium Bauingenieurwesen
Duales Studium Bauingenieurwesen
Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Ausbildung zur Fachkraft Abwassertechnik
Fachkraft für Abwassertechnik
Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Ausbildung zum Glaser
Glaser/in
Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter
Hochbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer
Holz- und Bautenschützer/in
Ausbildung zum Holzmechaniker
Holzmechaniker/in
Ausbildung zum Immobilienkaufmann
Immobilienkaufmann/-frau
Ausbildung zum Kanalbauer
Kanalbauer/in
Ausbildung zum Maurer
Maurer/in
Schornsteinfeger
Schornsteinfeger/in
Ausbildung zum Straßenbauer
Straßenbauer/in
Ausbildung zum Straßenwärter
Straßenwärter/in
Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter
Tiefbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Vermessungstechniker
Vermessungstechniker/in
Ausbildung zum Wasserbauer
Wasserbauer/in
Ausbildung zum Zimmerer
Zimmerer/in

Sei es der Bleistift, um Entwürfe maßstabsgerecht zu zeichnen, oder den Lenkknüppel des Baggers, mit dem Du tausende Tonnen an Erde wegschaufelst, am Ende des Tages wirst Du immer sehen, was Du heute geschafft hast, unabhängig davon, ob Du Straßenbauer oder Baugeräteführer bist.

Die überwiegende Anzahl der Ausbildungen im Bereich des Baugewerbes und der Architektur finden also viel an der frischen Luft statt, wo Du in der Praxis lernst, vorgegebene Entwürfe zu verwirklichen. Um diese Skizzen richtig umsetzen zu können, musst Du natürlich auch die Theorie begreifen, weshalb Du auch die Berufsschule besuchen wirst. Um die Ausbildung erfolgreich zu beenden, wirst Du nach meist drei Jahren eine Abschlussprüfung ablegen, um Dich anschließend Fachkraft nennen zu dürfen.

Vorteile einer Ausbildung im Bereich Baugewerbe und Architektur

Die Welt kann nicht nur aus Theoretikern, Analytikern und Managern bestehen, denn auch die Arbeit der Zukunft braucht Menschen, die Hand anlegen. Im Handwerk sind viele Lehrstellen offen, denn wie gesagt, gebaut wird immer. Du hast also eine große, breitgefächerte Auswahlmöglichkeit, Dich zu verwirklichen. Im Bereich des Baugewerbes und der Architektur hast Du eine sichere Zukunft, denn die Menschheit wächst und immer mehr Bauten werden nötig.

Arbeiten im Baugewerbe – das musst Du mitbringen

In den meisten Fällen bist Du auf Baustellen oder in Rohbauten tätig. Eine Ausbildung in diesem Bereich lohnt sich für Dich also besonders, wenn Du handwerkliches und technisches Geschick und ein gutes Durchhaltevermögen hast. Denn eine Ausbildung im Bereich des Baugewerbes und der Architektur benötigt Arbeitskräfte, die sorgfältig und genau arbeiten können.

  • In der Baubranche arbeitet man mit vielen schweren Materialien, weshalb es also wichtig ist, dass Du auch mit anpacken
  • Außerdem solltest Du zuverlässig sein, denn oft regieren strikte Zeitpläne.
  • Zudem kannst Du Dich auf einen geregelten Tagesablauf freuen, denn in handwerklichen Berufen hast Du meist feste Arbeitszeiten.
  • Mit guten Noten in Mathe, Werken und Technik sowie in Physik punktest Du bei Ausbildungsstellenanbietern, da Du diese Fertigkeiten, ihr Wissen und ihre Logik beispielsweise zur Berechnung von Materialmengen, Flächen und Maßstäben immer brauchst.

Ausbildungsberufe im Bauwesen und der Architektur

Auch wenn sich handwerkliche Berufe hauptsächlich auf eine Baustelle zentrieren, bietet dieser Arbeitsbereich eine größere Vielfalt als Du es auf den ersten Blick vielleicht vermutest. Es gibt zum einen die klassischen Berufe wie Maurer/-in und Dachdecker/-in, zum anderen kannst Du beispielsweise als Vermessungstechniker/-in arbeiten. Hier begehst Du mögliche Bauflächen, vermisst sie und lieferst die Geodaten an Bauingenieure und Architekten. So kannst Du die Planung aktiv mitgestalten. Alternativ kannst Du natürlich auch als Straßenbauer/-in arbeiten, wo Du Dich darum kümmerst, dass alles gut vernetzt wird.

Bist Du gern primär planerisch tätig? Dann ist die Ausbildung zum/zur Bauzeichner/-in Architektur etwas für Dich. Du möchtest gern etwas Spezifischeres lernen? Wie wäre es mit der Ausbildung zum/zur Beton- oder Stahlbetonbauer/-in, zum/zur Hoch– oder Tiefbaufacharbeiter/-in oder zum/zur Gleisbauer/-in? Hier kombinierst Du grundsätzliche handwerkliche Fächer mit dem spezifischen Wissen Deines gewählten Schwerpunktes.

Alternativ kannst Du beispielsweise Bauingenieurswesen/Bautechnik dual studieren – so hast Du in diesen Berufsfeldern bessere Aufstiegsmöglichkeiten.

Nach der Ausbildung hast Du bei einigen Berufen die Möglichkeit, Dich in Form eines Meisters weiterzubilden.

Gehalt im Baugewerbe und der Architektur – was verdienst du in der Baubranche?

Die Gehälter in dieser Branche variieren je nach Art der Ausbildung und Qualifikation. Spitzenreiter im Verdienst sind Bauingenieure und Bauleiter. Doch kein Bauvorhaben der heutigen Zeit würde ohne das Mitwirken von technischen Installateuren fertig gestellt werden. Durch die gestiegenen Ansprüche an Technik und Fortschritt kommt ihnen eine für den Bau überdurchschnittlich hohe Jahresvergütung zugute. Dieses Glück teilen auch die Maurer, denn kein Haus steht ohne Mauerwerk. Etwas schlechter stehen hier hingegen die Arbeiter im Innenausbau wie Glaser und Maler da.

Azubis im Bereich Bauwesen und Architektur richtig fördern

Bildet man jemanden aus, so übernimmt man ein Stück Verantwortung für Ihn und für seine Zukunft. Deshalb muss der Ausbilder natürlich über genügend Zeit und die nötigen Mittel verfügen, um die Lerninhalte richtig zu vermitteln. Der Auszubildende ist dazu verpflichtet, ein Berichtsheft zu führen, in welchem er darüber berichtet, was er über den Tag hinweg gelernt hat. Ihm ist Stück für Stück mehr Verantwortung zuzuschreiben.