Ausbildung im Journalismus

Deine Ausbildung im Journalismus

Gut recherchierte Artikel von echten Journalisten, die ihr Handwerk beherrschen, waren schon immer wichtig und haben auch heute nicht an Bedeutung verloren. Gerade in sogenannten schwierigen Zeiten, die von komplexen globalen Vernetzungen, Skandalen und Kriegen geprĂ€gt sind, in denen hĂ€ufig subtile Ängste eine wichtige Rolle spielen und die immer wieder von „Fake News“-VorwĂŒrfen geplagt sind, braucht es genau sie: Menschen, die mit Offenheit und Neugierde recherchieren sowie mit dem richtigen GespĂŒr fĂŒr treffende Formulierungen sehr gute Artikel produzieren.

Wenn Du es also liebst, kritisch hinter die Kulissen zu blicken und zu schreiben, Deiner KreativitĂ€t so manches Mal freien Lauf zu lassen und mit Deinen Worten andere Menschen zu informieren, zu berĂŒhren und zum Nachdenken anzuregen, dann solltest Du Dir die Ausbildung zum Journalisten bzw. zur Journalisten nĂ€her ansehen. Vielleicht ist sie ja genau das Richtige fĂŒr Dich!

Ausbildung zum Assistent Informatik
Assistent/in fĂŒr Informatik
Duales Studium BA Betriebswirtschaftslehre
Duales Studium BA Betriebswirtschaftslehre
Duales Studium Diplom Verwaltungswirt
Duales Studium Diplom Verwaltungswirt (LL.B./B.A.)
Duales Studium Technische Informatik
Duales Studium Technische Informatik
Ausbildung zum Fachangestellten fĂŒr Medien- und Informationsdienste
Fachangestellte/r fĂŒr Medien- und Informationsdienste
Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration
Fachinformatiker/in – Systemintegration
Fotograf
Fotograf/in
Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten
Gestaltungstechnischer Assistent/in
Ausbildung zum IT-Systemelektroniker
IT-Systemelektroniker/in
journalist
Journalist/in
Ausbildung zum Kaufmann fĂŒr BĂŒromanagement
Kaufmann/-frau fĂŒr BĂŒromanagement
Ausbildung Kaufmann fĂŒr Dialogmarketing
Kaufmann/-frau fĂŒr Dialogmarketing
Ausbildung zum Kaufmann fĂŒr Marketingkommunikation
Kaufmann/-frau fĂŒr Marketingkommunikation
Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print Fachrichtung Beratung und Planung
Mediengestalter/in Digital und Print Fachrichtung Beratung und Planung
Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print Fachrichtung Gestaltung und Technik
Mediengestalter/in Digital und Print Fachrichtung Gestaltung und Technik
Ausbildung zum Medienkaufmann Digital & Print
Medienkaufmann/-frau Digital & Print
Ausbildung zum Medientechnologe Druck
Medientechnologe/in Druck
Ausbildung zum Medientechnologe Druck
Medientechnologe/in Druckverarbeitung
Ausbildung zum Medientechnologe Siebdruck
Medientechnologe/in Siebdruck
Ausbildung zum Redakteur
Redakteur/in

Was fĂŒr Ausbildungen gibt es im Journalismus?

GrundsĂ€tzlich ist eine Ausbildung im Journalismus in Deutschland nicht gesetzlich geregelt und auch der Beruf ist nicht gesetzlich geschĂŒtzt, was theoretisch bedeutet, dass sich jeder Journalist bzw. Journalistin nennen kann. Dies bedeutet hingegen bei Weitem nicht, dass Du fĂŒr die AusĂŒbung keine Qualifikationen und Kompetenzen brauchst – ganz im Gegenteil! Egal, welches Textgenre, schreiben will gelernt und geĂŒbt sein.

Wenn Du Dich somit zum Journalisten bzw. zur Journalisten ausbilden lassen möchtest, hast Du drei unterschiedliche Möglichkeiten, wobei die erste das Volontariat in einem Verlag oder einer Redaktion ist. Je nach vorheriger Ausbildung (primÀr Geisteswissenschaften, Sprachen oder Kommunikation) dauert das Volontariat zwischen einem und zwei Jahren. In dieser Zeit solltest Du als angehender Journalist / angehende Journalistin mindestens drei Teilredaktionen durchlaufen. Volontariate werden in erster Linie an Menschen mit einem ersten, grundstÀndigen Hochschulabschluss vergeben, in seltenen FÀllen kann auch das Abitur (Volontariat zur beruflichen Orientierung) ausreichen.

Einen weiteren Weg stellen die Journalistenschulen dar. Hier ist zwischen freien und verlagsgebundenen Journalistenschulen zu unterscheiden. Du erlernst sowohl theoretische (z.B. Recherchetechniken, Medientheorien oder auch journalistische Stilmittel) als auch praktische Inhalte (z.B. Bildbearbeitungsprogramms, redaktionelles Schreiben oder auch der richtige Umgang mit Tontechnik), wobei die Schwerpunkte je nach Schule variieren. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl solcher schulischen Journalismus-AusbildungsstĂ€tten in Deutschland, die jeweilige jĂ€hrliche AufnahmekapazitĂ€t ist allerdings recht begrenzt, sodass bereits solide Schreib- und sonstige Medienkompetenzen von Vorteil sind, um die AufnahmeprĂŒfung zu bestehen.

Zudem gibt es auch noch die Möglichkeit, den Beruf des Journalisten/der Journalistin im Rahmen eines Hochschulstudiums zu erlernen. GrundsĂ€tzlich sind hier die StudiengĂ€nge Kommunikationswissenschaften und Publizistik zu nennen. Da diese nicht nur auf die TĂ€tigkeit im Bereich Journalismus abzielen, ist der journalistische Praxisanteil verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig gering, der wissenschaftliche Anteil dafĂŒr höher. Möchtest Du so praxisnah wie möglich studieren, bietet sich das Studium der Journalistik an.

Journalismus bedeutet aber nicht nur das reine Schreiben und Recherchieren, auch abseits dessen gibt es viele spannende Ausbildungsberufe, die sich fĂŒr Dich anbieten. Darunter beispielsweise:

Lohnt sich eine Ausbildung im Journalismus?

Nicht ohne Grund werden die öffentlichen Medien oft als vierte Gewalt bezeichnet. Neben Exekutive, Legislative und Judikative haben nĂ€mlich auch diese einen mitunter erheblichen Einfluss auf das politische Geschehen. Guter, offener und freier Journalismus ist zudem ein essentieller Bestandteil von Meinungsfreiheit und Demokratie – und gerade deshalb braucht dieser Bereich gut ausgebildete Journalisten und Journalistinnen. Deine Worte haben somit Gewicht!

Die Bandbreite von Zeitschriften und Zeitungen off- und online ist riesig, sodass auch Nischeninteressen gefragt sein können. In jedem Fall bist Du ein kleines, aber bedeutendes RĂ€dchen im Informationssystem, schließlich sollen Deine Texte die Leserschaft informieren und bewegen. Auch Themen, denen zu Unrecht noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, kannst Du entgegenwirken, indem Du eines tust: schreiben. Als Journalist bzw. Journalisten bist Du mit Worten aktiv und kannst etwas in Gang bringen und sogar Ă€ndern.

Wo arbeitet man nach einer Ausbildung im Journalismus?

Bereits im Volontariat, spĂ€testens aber nach Deiner Ausbildung zum Journalisten/zur Journalistin steht Dir die gesamte Bandbreite der klassischen Medien offen: Radio, Fernsehen, Zeitungen oder Zeitschriften. Eine Ă€ußerst wichtige Rolle spielt dabei heutzutage das Online-Segment, sprich: Online-Auftritte klassischer (Print-)Medien, Blogs oder rein online agierende Unternehmen. Außerdem hast Du die Möglichkeit, Dich zwischen lokal, regional oder (inter-)national prĂ€senten Medien zu entscheiden.

Je nach Medium und inhaltlicher Sparte gibt es außerdem verschiedenen Arten von Journalismus:  Zur Auswahl stehen dabei beispielsweise der

  • interpretative, erklĂ€rende Journalismus (Meinungsbildung durch Aufbereitung von Informationen),
  • Boulevardjournalismus (geringer Nachrichtencharakter, eher sensationsorientiert),
  • EnthĂŒllungsjournalismus (investigativer Ansatz; mit viel Recherchearbeit verbunden; primĂ€r im Bereich Politik und Wirtschaft)
  • und natĂŒrlich der Informationsjournalismus (objektive Berichterstattung; die wohl bekannteste Form).

Je nach persönlichem Interesse und StĂ€rke kannst Du Dein Spezialgebiet wĂ€hlen und beispielsweise Journalist fĂŒr Wirtschaft werden, als Journalistin im Bereich Sport ĂŒber neueste Wettkampfergebnisse informieren oder als Boulevardexperte/-in ĂŒber die Welt der Stars und Sternchen berichten.

GehĂ€lter im Journalismus – was verdienst Du als Journalist?

Je nach Berufserfahrung kannst Du nach einer abgeschlossenen Ausbildung als Journalist oder Journalistin zwischen 26.000 und 52.000 Euro jÀhrlich verdienen (Chefposten deutlich mehr). Im Durchschnitt verdienen Redakteure mit ein bis zwei Jahren Berufserfahrung zwischen 26.000 und 40.000 Euro jÀhrlich. Und bei mehr als zwei Jahren Berufserfahrung beginnt das Jahresbrutto bei 32.000 Euro.

Außerdem ist hier wichtig anzumerken, dass viele Journalisten bzw. Journalistinnen heutzutage freiberuflich arbeiten, was natĂŒrlich bedeutet, dass ihr Einkommen von der aktuellen Auftragslage abhĂ€ngt und somit Schwankungen unterliegt.

In der Regel bekommst Du als VolontĂ€r Gehalt (Achtung: Nimm kein Volontariat an, das nicht vergĂŒtet wird! Eine Ausnahme besteht höchstens dann, wenn dir im Vorfeld eine Festanstellung nach spĂ€testens einigen Monaten garantiert werden kann); hier gibt es eine große Spanne, wobei der durchschnittliche Verdienst bei ca. 2.000 Euro brutto im Monat liegt.