Ausbildung in der Modebranche

Deine Ausbildung im Bereich Mode

Vor allem kreative und fingerfertige Menschen sind in der Modebranche gefragt und können es mit Geschick und Ehrgeiz, und natürlich der nötigen Portion Glück, weit schaffen. Du suchst nach einem Job, in dem Du Deine Kreativität und Visionen umsetzen und Dich austoben kannst? Dann ist eine Ausbildung in der Modebranche eventuell das Richtige für Dich!

Was macht man bei einer Ausbildung in der Modebranche?

Bei einer Ausbildung in der Modebranche kann es sich um eine gestalterische, künstlerische oder kaufmännische Ausbildung handeln. Die Modebranche umfasst alles, was mit Textilien in Zusammenhang steht.  Neben den klassischen Ausbildungsberufen der Herstellung, wie Schneider/-in oder Modedesigner/-in, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, als Auszubildende(r) in die Qualitäts- und Textilprüfung zu gehen. Daneben steht Dir die Möglichkeit offen, eine berufliche Laufbahn als Einzelhandelskaufmann bzw. Einzelhandelskauffrau zu beginnen. Alle Berufe vereint dabei der Werkstoff und die Liebe zu den verschiedensten Materialien, von Seide über Baumwolle bis hin zu Wildleder.

Ausbildung zum Änderungsschneider
Änderungsschneider/in
Duales Studium BA Betriebswirtschaftslehre
Duales Studium BA Betriebswirtschaftslehre
Ausbildung zur Fachkraft Lederherstellung und Gerbereitechnik
Fachkraft für Lederherstellung und Gerbereitechnik
Ausbildung zum Fertigungsmechaniker
Fertigungsmechaniker/in
Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten
Gestaltungstechnischer Assistent/in
Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel
Kaufmann/-frau im Einzelhandel
Maßschneider
Maßschneider/in
Ausbildung zum Medientechnologe Siebdruck
Medientechnologe/in Siebdruck
Modedesigner
Modedesigner/in
Polster- und Dekorationsnäher
Polster- und Dekorationsnäher/in
Ausbildung zum Polsterer
Polsterer/in
Ausbildung zum Raumaustatter
Raumaustatter/in
Sattler
Sattler/in
Schuhmacher
Schuhmacher/in
Ausbildung zum Technischen Konfektionär
Technische/r Konfektionär/in
Ausbildung zum Textil- und Modenäher
Textil- und Modenäher/in
Ausbildung zum Textilreiniger
Textilreiniger/in

Lohnt sich eine Ausbildung in der Modebranche?

In der Mode- und Textilbranche geht es um Kleidung und Textilien, also Materialien und Güter, die jeder in seinem alltäglichen Leben braucht und am Körper trägt – sei es die Badeshorts im Sommer, der Regenschirm im Herbst oder die Skihose im Winterurlaub. Doch auch in großen industriellen Sektoren wie dem Flugzeug-, Automobil- und Schiffbau sowie der Raumfahrttechnik gehören Textilien zu einem essentiellen Bestandteil des Herstellungsprozesses. Eine Ausbildung in der Modebranche bietet Dir somit einen Job mit Zukunftsperspektive. Durch die Entscheidung, als Auszubildende(r) in der Modebranche zu arbeiten, stehen Dir viele verschieden und interessante Karrieremöglichkeiten in den vielfältigsten Branchen offen. Inspirationen findest Du dabei an jeder Ecke, sodass Dir die Ideen sicherlich niemals ausgehen werden.

Welche Ausbildungsberufe gibt es in der Modeindustrie?

Als Auszubildende(r) in der Modebranche steht Dir die klassische Ausbildung zum/zur Designer/-in offen. Dabei kannst Du Dich für Modedesign, Accessoire-/Schmuckdesign oder auch generell Textildesign entscheiden – je nachdem, wo Deine Interessen und Begabungen liegen. In diesem Bereich wird vor allem die kreative und innovatorische Seite von Dir gefördert und zur Geltung kommen.

In eine ähnlich schöpfende Richtung gehst Du mit einer Ausbildung als Produktgestalter/-in im Bereich Textil oder als Bekleidungstechniker. Hier kann die Ausbildung in den verschiedensten Branchen erfolgen und durchaus auch einen technischeren Charakter annehmen. Mögliche Arbeitsfelder liegen im Automobil- und Flugzeugbau oder auch bei medizinischen Textilprodukte, wo es vor allem um innovative Hightech-Ideen für smarte Kleidungsstücke geht.

Neben diesen Ausbildungsberufen steht Dir natürlich auch die schöpferisch-gestalterische Facette des Berufes offen. Zum Beispiel kannst Du eine Ausbildung zum/zur Schneider/-in, Schuhmacher/-in oder Zuschneider/-in machen. Diese Berufe befassen sich eher mit dem handwerklichen Umgang mit den Materialien und der Herstellung der Produkte. Als Textilprüfer/-in kannst Du außerdem die Textilien und Materialien auf ihre Güte hin überprüfen und maßgeblich zur Prozessoptimierung im herstellenden Bereich beitragen.

Die Modebranche bietet jedoch auch kaufmännische Berufe, die Du ergreifen kannst. So kannst Du Dich entweder als Einkäufer/-in damit beschäftigen, die Materialien und Stoffe zur Herstellung von Textilien einzukaufen, oder als Einzelhandelskaufmann/-kauffrau für den Verkauf der fertigen Produkte verantwortlich sein.            

Nicht zuletzt kann eine Ausbildung in der Modebranche auch bedeuten, dass Du Dich mit der Mode an sich befasst und nicht mit ihrer Herstellung. Du kannst als Modeillustrator/-in bei verschiedenen Medien arbeiten, Modejournalist/-in werden oder Dich als Stylist/-in jeden Tag aufs Neue selbst verwirklichen. Die Möglichkeiten einer Ausbildung in der Modebranche sind also besonders vielfältig.

Gehälter in der Modebranche

Die Gehälter in der Modeindustrie variieren je nach Art der Ausbildung und Qualifikation. Nach deiner Ausbildung kann sich die Vergütung entsprechend stark von den Gehältern anderer unterscheiden. Zusatzqualifikationen wie ein gestalterisches Studium, das Du auf dualem Wege absolvieren kannst, erhöhen Dein Gehalt in der Regel. Natürlich besteht in dieser Modebranche die Möglichkeit, dass Du Dich selbstständig machst und Deinen eigenen Betrieb gründest. Zudem kannst Du in einem großen, renommierten Unternehmen arbeiten – vor allem in den bekanntesten Modehäusern der Welt locken dabei überdurchschnittliche Gehälter.

Azubis in der Modebranche richtig fördern

Ausbilder in der Modebranche zu sein bedeutet neben der Vermittlung der Grundkenntnisse über die Modebranche und die Verfahren der Branche auch, junge Talente und Kreativität zu fordern und zu fördern. Als Ausbilder sollte sichergestellt werden, dass genug Zeit und Möglichkeiten bestehen, eine allumfassende Lehre der Betriebspraxis zu vermitteln. Für die Auszubildenden im Modebereich geht es vor allem darum, Einblick in die verschiedenen herstellenden Verfahren, Materialien und Betriebsabläufe der Modeindustrie zu bekommen.

In einem Studium geht es besonders darum, Verfahren des Gestaltens und der kaufmännischen Aspekte zu erlernen. In einer Ausbildung in der Modebranche muss ein Berichtsheft geführt werden, in dem der Arbeitsalltag dokumentiert wird. Außerdem vereinbaren der Ausbildungsbetrieb und der/die Auszubildende einen Ausbildungsplan und -rahmen. Für die Berufsschule muss der/die Auszubildende freigestellt werden. Dem/der Auszubildenden sollten nach Möglichkeit immer anspruchsvollere Aufgaben übertragen werden und im Verhältnis dazu auch mehr Verantwortung anvertraut werden. Der Betrieb muss zudem als Ausbildungsbetrieb offiziell zugelassen sein. Hierfür muss ein Anerkennungsverfahren durchlaufen werden, das die fachliche Eignung prüft.