Ausbildung in der Immobilienbranche

Die spannende und vielfältige Immobilienbranche beinhaltet weit mehr als reine Wohnungsvermittlung. Du hast Interesse an der Vermittlung, Betreuung und Instandhaltung von Immobilien und möchtest dafür sorgen, dass sich Mieter in ihren Wohnungen wohl fühlen? Dich interessiert, wie die Immobilienverwaltung gemanagt wird, und Du könntest Dir vorstellen, zukünftig eine Führungsposition zu übernehmen oder selbstständig tätig zu sein? Dann könnte eine Ausbildung in der Immobilienbranche genau das Richtige für Dich sein!

Was ist eine Ausbildung in der Immobilienbranche?

Bei der Ausbildung in der Immobilienbranche handelt es sich um eine kaufmännische Ausbildung. Am Anfang der Ausbildung lernst Du die Grundlagen: Diese beinhalten die Planung und Durchführung von Besichtigungen, die Aufsetzung von Mietverträgen sowie die Preis- und Kostenkalkulierung. Des Weiteren wirst Du lernen, wie Exposés erstellt und ausgewertet werden und wie die Wirtschaftlichkeit betrieblicher Leistungen überprüft wird. Weiterlesen?

Ausbildung zum Asphaltbauer
Asphaltbauer/in
Ausbildung zum Assistent Geovisualisierung
Assistent/in Geovisualisierung
Ausbildung zum Aufbereitsungsmechaniker
Aufbereitungsmechaniker/in
Ausbildung zum Ausbaufacharbeiter
Ausbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Baugerätefuehrer
Baugeräteführer/in
Ausbildung zum Baustoffprüfer
Baustoffprüfer/in
Ausbildung zum Bauten und Objektbeschichter
Bauten- und Objektbeschichter/in
Ausbildung zum Bauwerksabdichter
Bauwerksabdichter/in
Ausbildung zum Bauwerksmechaniker Abbruch Betontrenntechnik
Bauwerksmechaniker/in für Abbruch und Betontrenntechnik
Ausbildung zum Bauzeichner
Bauzeichner/in
Ausbildung zum/zur Maschinenmann/-frau der FR Transport und Instandhaltung
Berg- und Maschinenmann/-frau der FR Transport und Instandhaltung
Ausbildung zum Bergbautechnologen
Bergbautechnologe / Bergbautechnologin
Ausbildung zum Betonfertigteilbauer
Betonfertigteilbauer/in
Ausbildung zum Dachdecker
Dachdecker/in
Duales Studium Bauingenieurwesen
Duales Studium Bauingenieurwesen
Ausbildung zum Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme
Ausbildung zur Fachkraft Abwassertechnik
Fachkraft für Abwassertechnik
Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice
Ausbildung zum Flachglasmechaniker
Flachglasmechaniker/in
Ausbildung zum Glaser
Glaser/in
Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter
Hochbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Holz- und Bautenschützer
Holz- und Bautenschützer/in
Ausbildung zum Holzmechaniker
Holzmechaniker/in
Ausbildung zum Immobilienkaufmann
Immobilienkaufmann/-frau
Ausbildung zum Kanalbauer
Kanalbauer/in
Ausbildung zum Maurer
Maurer/in
Schornsteinfeger
Schornsteinfeger/in
Ausbildung zum Straßenbauer
Straßenbauer/in
Ausbildung zum Straßenwärter
Straßenwärter/in
Ausbildung zum Tiefbaufacharbeiter
Tiefbaufacharbeiter/in
Ausbildung zum Vermessungstechniker
Vermessungstechniker/in
Ausbildung zum Wasserbauer
Wasserbauer/in
Ausbildung zum Zimmerer
Zimmerer/in

Im kaufmännischen Teil der Ausbildung wirst Du vor allem mit Mathe und Wirtschaft in Verbindung kommen. In diesem Teil lernst Du Rechnungen, Tabellen und Kalkulationen zu erstellen. Im weiteren Verlauf der Ausbildung wirst Du lernen, wie der Wert von Immobilien geschätzt und beurteilt wird, wie die Buchhaltung geführt werden muss und was es für Verkaufs- und Gesprächsstrategien gibt.

Anders als bei vielen kaufmännischen Berufen spielen in der Immobilienbranche zwischenmenschliche Beziehungen eine große Rolle. Du lernst, optimal auf Kunden einzugehen, ihren Ansprüchen gerecht zu werden und Dich in sie hineinzuversetzen. Während der Ausbildung wirst Du viel im Büro arbeiten, aber auch aufgrund von Außenterminen und Besichtigungen einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag erleben.

Warum sich eine Ausbildung in der Immobilienbranche lohnt

Besonders aufgrund der stark wachsenden Nachfrage nach Wohnungen lohnt sich eine Ausbildung in der Immobilienbranche. Immobilien werden vor allem in Zeiten der Inflation immer essentieller. Aus diesem Grund zählt die Immobilienbranche derzeit zu den größten Wachstumsmärkten. Dementsprechend werden ausgebildete Fachkräfte in der Immobilienbranche benötigt und stark gesucht. Eine Ausbildung im Bereich Immobilien eignet sich besonders für Dich, wenn Du einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag möchtest, gute Karrierechancen und ein hohes Gehalt anstrebst.

Deine Chancen, um nach der Ausbildung in der Immobilienchance einen Job zu bekommen, stehen gut. Besonders wenn Du Selbstdisziplin und Geduld mitbringst, hast Du gute Möglichkeiten, Dich auf dem Arbeitsmarkt durchzusetzen. Du hast eine große Bandbreite an Weiterbildungs- und Qualifikationsarten, welche Dir die Perspektive bieten, Deinen Einsatzbereich zukünftig zu erweitern. Neben Selbstdisziplin und Ehrgeiz solltest Du ein Händchen für Mathe und Wirtschaft haben und Dich sehr für diese Bereiche interessieren.  Außerdem solltest Du ein Verkaufstalent sein und gut argumentieren können.

Welche Ausbildungen gibt es in der Immobilienbranche?

Die Ausbildungsdauer beträgt im Durchschnitt etwa drei Jahre. Du kannst diese aber mit Ehrgeiz, Fleiß und guten Noten verkürzen. Den Beruf des Immobilienmaklers bzw. der Immobilienmaklerin kannst Du ausüben, wenn Du über eine behördliche Erlaubnis der Gewerbeverordnung verfügst. Als Immobilienmakler/-in konzertierst Du Dich vor allem auf die Vermittlungstätigkeit. Des Weiteren hast Du die Möglichkeit, eine staatlich anerkannte Ausbildung zum/zur Immobilienkaufmann/-frau zu absolvieren und anschließend einen Aufbaulehrgang machen.

Du kannst zusätzlich eine Ausbildung zum/zur Immobilienfachwirt/-in anstreben. Diese qualifiziert Dich neben Deiner Arbeit als Makler weiter. Sie ist ein seriöser Nachweis, welcher in der Branche durchaus vorteilhaft ist. Außerdem liegt der Vorteil dieser Ausbildung darin, dass sie berufsbegleitend ausgeübt werden kann. Eine Ausbildung zum/zur Immobilienfachwirt/-in ist bei den Industrie- und Handelskammern möglich.  Mit dieser Ausbildung kannst Du beispielsweise eine Führungsposition im Immobilienmanagement anstreben und hast die Möglichkeit, Dich selbstständig zu machen.

Im Bereich der Immobilienbranche hast Du weiterhin die Möglichkeit, ein duales Studium zu absolvieren. Dabei handelt es sich um ein betriebswirtschaftliches Studium, welches sich auf die Bereiche Immobilienfinanzierung, Betreuung von Gebäuden sowie Einrichtungen und die Verwaltung von Liegenschaften spezialisiert. Das duale Studium dauert etwa drei bis vier Jahre. Du benötigst dafür einen Ausbildungsvertrag und kannst Dich im zweiten Schritt an einer Hochschule einschreiben.

Gehälter für Ausbildungsberufe in der Immobilienbranche

Die Gehälter in der Immobilienbrache variieren je nach Ausbildungsart und Qualifikationsgrad. Die Vergütung liegt meist zwischen 2.900 und 3.300 Euro, wenn Du bei Wohnungsbaugesellschaften oder Genossenschaften angestellt bist. Je größer Deine Verantwortung ist, umso höher ist meist auch Dein Verdienst. Andere Einkommensverhältnisse hast Du als selbständige(r) Immobilienmakler/-in, da Du hier für Aufträge Provisionen erhältst. Je besser Du Immobilien verkaufst, umso höher liegt auch Dein Gehalt, welches bis zu 6.000 Euro betragen kann.

Auszubildende in der Immobilienbranche richtig fördern

Ausbilder zu sein, ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Um eine Ausbildung durchzuführen, muss der Betrieb bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Der Ausbilder sollte zudem persönlich geeignet sein und über die nötigen Mittel sowie die Zeit verfügen, um die Ausbildung bestmöglich durchzuführen. Außerdem muss dieser fachlich geeignet sein, um die Lehrinhalte optimal vermitteln zu können.

Bei der Ausbildung in der Immobilienbranche geht es vor allem darum, die Praxis und den Betrieb kennenzulernen. Der Ausbilder ist verpflichtet, dem Auszubildenden Fertigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen planmäßig zu vermitteln. Für die Berufsschule wird der Auszubildende freigestellt. Während der Ausbildung ist eine Zwischenprüfung zur Ermittlung des Ausbildungsstandes durchzuführen. Der Ausbilder stellt dem Auszubildenden hierfür die nötigen Ausbildungsmittel zur Verfügung. Des Weiteren hat der Ausbilder die Pflicht, eine angemessene Vergütung zu zahlen.  Er soll dem Auszubildenden nur Aufgaben übertragen, welche dem Ausbildungszweck dienen. Ein Ausbildungsbetrieb muss als solcher zugelassen und geeignet sein. Der Ausbildende stellt nach Beendigung der Ausbildung ein Zeugnis aus.