5 Tipps für Deinen ersten Ausbildungstag


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Mit dem ersten Tag im Ausbildungsbetrieb beginnt ein neues Kapitel in Deinem Leben. Neue Menschen, ein neuer Aufgabenbereich – genauso wie Du einen ersten Eindruck von Deinem zukünftigen Job bekommen wirst, werden sich Deine Kollegen und Dein Chef ein Bild von Dir machen. Damit das möglichst positiv ausfällt, sind hier unsere fünf Tipps für Deinen ersten Ausbildungstag.

1. Wähle Deine Kleidung sorgfältig

„Kleider machen Leute“ ist ein uralter Spruch, der sich auch heute noch bewahrheitet. Beispielsweise wird ein Kellner mit schmutzigen Schuhen schnell schief angesehen. Mache Dich mit den Anforderungen Deines Berufs vertraut, wenn Du in den ersten Tag Deiner Ausbildung startest: Als zukünftiger Bankier solltest Du einen Anzug und Krawatte tragen, als Sekretärin einen Hosenanzug oder eine Kombination aus Rock und Blazer in zurückhaltenden Farben. Trotzdem sollst Du dich in Deiner Kleidung wohlfühlen, „verkleide“ dich also nicht. Achte auf ein gepflegtes Äußeres. Sind die Fingernägel geschnitten, riechst Du gut? Wenn alles passt, dann auf zum ersten Arbeitstag.

Outfit-Anforderungen verschiedener Branchen:

  • Banken- und Consultingsektor
    • Anzug/Blazer
    • Krawatte
    • Dezenter Schmuck
  • Marketing, Mode und Lifestyle
    • Stoffhose/Anzughose
    • Hemd/Bluse
    • Ruhig ausgefallener
  • Gastronomie
    • Anzughose/Rock
    • weißes Hemd/Bluse
    • Schwarze Schuhe

2. Sei pünktlich und gut vorbereitet

Bist Du am ersten Tag unpünktlich, hinterlässt Du den schlechten ersten Eindruck, dass Du Deine Arbeit nicht ernst nimmst. Deswegen schaue Dir den Weg zur Arbeitsstelle genau an und nimm lieber den früheren Bus, sodass Du Dir unnötigen Stress ersparst. So kannst Du Dir vor der Arbeit noch einen Snack beim Bäcker besorgen oder Deinen Tagesablauf in Ruhe durchgehen. Es schadet nicht, wenn Du Dir etwas zum Schreiben mitnimmst – Du wirst am ersten Tag viele neue Dinge erklärt bekommen. Wenn Du sie Dir gleich aufschreibst, musst Du später keine Fragen doppelt und dreifach stellen. Oft werden noch zusätzliche Unterlagen am ersten Tag verlangt und es macht einen tollen Eindruck, wenn Du diese gleich mitbringst.

3. Überzeuge mit Freundlichkeit

Als Azubi beginnst Du dort, wo Deine Kollegen vor Jahren angefangen haben. Sei freundlich und respektvoll ihnen gegenüber, sie sind immerhin deine Vorgesetzten. Dein Chef wird höfliches und aufmerksames Verhalten ebenfalls zu schätzen wissen. Das bedeutet nicht, dass Du mit ausgestreckter Hand zu jedem Kollegen laufen und ihn in seiner Arbeit unterbrechen sollst. Aber wenn Dir jemand im Lift begegnet oder nach Dir an der Kaffeemaschine steht, begrüße ihn und stelle Dich vor.  Das wird Deinen Arbeitsalltag angenehmer gestalten und Du knüpfst die ersten kollegialen Kontakte.

4. Sei interessiert und stelle viele Fragen

Du erlernst einen neuen Beruf und deswegen wird viel neu für Dich sein. Am besten lernst Du Dein Handwerk, indem Du erfahrene Kollegen darüber befragst. Das bringt Dir zwei Vorteile: Erstens lebst Du Dich schneller in den Beruf ein und zweitens sehen Deine Kollegen, dass Du interessiert bist. Jeder bringt anderen Menschen gerne etwas bei, also sei bei den Fragen nicht schüchtern – etwas nicht zu wissen ist keine Schande. Du solltest vermeiden, immer wieder dieselben Fragen zu stellen. Deswegen schreibe Dir die wichtigsten Dinge gleich auf.

5. Orientiere Dich an den Kollegen, was Pausen und Feierabend betrifft

Pausen sind wichtig und dienen der Erholung und der Kommunikation. Frage Deine Kollegen, wann Pausen im Unternehmen gemacht werden und wie lange sie dauern. Nutze die Chance, zur Mittagspause mit Deinen Kollegen essen zu gehen, dort kannst Du sie richtig kennen lernen. Trau Dich zu fragen, wann Feierabend gemacht wird. Solltest Du zu diesem Zeitpunkt mit Deiner Arbeit fertig sein, frage noch, ob Du irgendwo helfen kannst. Ist das nicht der Fall, hast Du Deinen ersten Ausbildungstag geschafft.

Mach weiter so und Du hast eine schöne und lehrreiche Zeit, vergiss nur nicht, Dich auch auf die Berufsschule vorzubereiten.


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