Networking in der Ausbildung: So profitierst Du von Kontakten


Social Network

Ohne Vitamin B geht heute nichts! – sagen das Deine Kollegen auch immer? Diesen Grundsatz solltest Du unbedingt beherzigen, denn tatsächlich ist Networking im heutigen Berufsleben das A und O, um wirklich voranzukommen und Erfolg zu haben. Wir von azubify geben Dir Tipps, wie es mit dem Netzwerken klappt.

Darum ist Networking so wichtig

Inzwischen gibt es sogar wissenschaftliche Studien, die die Vorteile vom Netzwerken eindrucksvoll darlegen. So hat etwa die North Carolina State University (USA) ermittelt, dass rund 40 % der Jobs in Deutschland über Vitamin B vergeben werden, also über persönliche Empfehlungen – „Kennst Du nicht zufällig wen, der passen könnte?“ Denn auch Vorgesetzte sichern sich gerne ab. Die eigene Karriere läuft deutlich besser, wenn Du rechtzeitig darangehst via Networking Kontakte zu knüpfen. Und zwar schon als Azubi. So hast Du nämlich auch deutlich bessere Perspektiven, einen guten Job nach Deiner Ausbildung zu finden.

Welche Vorteile bietet ein gut ausgebautes Netzwerk?

Viele denken, dass Networking im Business sich erst irgendwann in der Zukunft auszahlt. Die Wahrheit ist: Von Beziehungen kannst Du schon als Azubi direkt profitieren. Kontakte mit anderen Azubis in der Berufsschule bieten Dir Gelegenheit zu Vergleichen – wie ist das Betriebsklima anderswo, ähneln sich die Ausbildungsinhalte usw.. Zudem bekommst Du einen Einblick in andere Branchen, kannst Dich auf Augenhöhe austauschen und erhältst aktuelle Informationen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass ihr euch gegenseitig unterstützt, etwa beim Lernen für die Abschlussprüfung. Du fühlst Dich also nicht allein!

Networking ist kein Hexenwerk

Auch wenn Networking erstmal nach viel Arbeit und Stress klingt – keine Panik! Es ist eigentlich ganz easy. Das Wichtigste, woran Du denken solltest: Sei freundlich, höflich und umsichtig. Erzähle auch mal etwas Persönliches von Dir, das schafft Vertrauen, und hab Interesse an Deinem Gesprächspartner. Ergreife ruhig mal die Initiative – und was immer gut funktioniert: Lächeln!

Konzentriere Dich nicht nur auf andere Auszubildende – achte darauf, einen guten Kontakt zu Deinen Kollegen im Unternehmen zu haben. Hier gilt: Interesse am Anderen und an der Arbeit generell kommt immer gut an. Außerdem kannst Du durchaus die Erfahrungen nutzen. Wenn es eine Mittagsrunde gibt, versuche dabei zu sein. Gibt es eine ausgelernte Kollegin, die Dir ihre Unterlagen ausleihen würde? Zugreifen! Auch der Kontakt zu ehemaligen Kollegen kann sich etwa bei der Jobsuche einmal auszahlen.

Wann beginnt man mit dem Netzwerken?

Immer. Sofort. Gleich. Schon der erste Tag Deiner Ausbildung ist eine Gelegenheit. Der Besuch einer Jobmesse ist ebenfalls eine gute Option, um Leute kennenzulernen, die an Schaltstellen sitzen. Auch Vorstellungsgespräche sind immer eine Chance! Selbst wenn es nicht klappen sollte: Wenn Du hier einen guten Eindruck hinterlässt, kommt man eventuell später nochmal auf Dich zurück. Es gilt nach wie vor: Ein guter persönlicher Kontakt ist wichtiger als ein Top-Profil!

Gibt es Grenzen beim Thema Network?

Oh ja! Viele Leute denken, dass die schiere Anzahl der Kontakte entscheidend wäre. Falsch. Die Sammelei von Menschen oder auch Visitenkarten hat die Tendenz auszuufern – und es ist ausgesprochen schwierig, derart viele Kontakte angemessen zu pflegen. Besser ist es, bereits zu Anfang auszusortieren. Nach der Devise: Lieber intensiver als zu locker und beliebig. So kannst Du nämlich sicher sein, im Fall der Fälle wirklich Unterstützung zu erhalten. Außerdem solltest Du unbedingt das richtige Maß finden, d.h. zwar den Kontakt halten, aber bitte ohne aufdringlich zu wirken! Per E-Mail gratulieren oder einen Eintrag an der Pinnwand hinterlassen, ist hier voll ok.

Bildcredit: warakorn – https://stock.adobe.com


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