Wie tickt meine Katze? – Die Ausbildung zum Tierpsychologen


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Internationaler Katzentag – ein Hoch auf den Stubentiger!

Crazy Catladys aufgepasst: Heute ist ganz offiziell „Internationaler Katzentag“. In Deutschland wird dieser besondere Tag von der TierTafel ausgerichtet, aufgerufen zu diesem Feiertag hat die International Fund for Animal Welfare. Aber worum geht es eigentlich beim Internationalen Katzentag? Ganz einfach. Das Bewusstsein der Menschen soll geschärft und sensibilisiert werden. Was genau will und braucht eine Katze, wie sieht eine artgerechte Haltung aus, wie geht es den Stubentigern so richtig gut? Natürlich dürfen Katzenliebhaber und Besitzer an diesem Tag ihren schnurrenden Vierbeiner auch so richtig verwöhnen.

Mit Katzen arbeiten – geht das?

Bist auch Du ein echter Katzenfan? Liebst Du Tiere und möchtest am liebsten auch beruflich mit ihnen zusammenarbeiten? Dann könnte der Beruf des Tierpsychologen genau das Richtige für Dich sein. Wolltest Du schon immer wissen, wie Deine Katzen tickt oder warum Dein Tier sich in einer bestimmten Situation so verhält, dann wäre das ein guter Weg, um genau das herauszufinden. Gleichzeitig könntest Du Hobby und Beruf miteinander kombinieren, Deine Leidenschaft zum Beruf machen. Du könntest Menschen dabei helfen, ihre Tiere besser zu verstehen.

Tierpsychologe werden – Ausbildung oder Studium?

Du interessierst Dich für den Beruf des Tierpsychologen und willst endlich verstehen, warum dein Stubentiger sich manchmal verrückt aufführt, Blödsinn anstellt oder in Windeseile vom kuscheligen Kätzchen zur wilden Bestie wird? Als Tierpsychologe oder Tierpsychologin kannst du endlich hinter die Fassade blicken.

Oft wird die Ausbildung zum Tierpsychologen auch als Studium bezeichnet, tatsächlich aber handelt es sich hierbei um eine Ausbildung. Der Begriff Studium kann irreführend sein, rührt aber ganz einfach daher, dass Du nur über ein sogenanntes Fernstudium Tierpsychologe werden kannst. Weder an ortsansässigen Unis noch an sonstigen Ausbildungsstellen wird dieser Ausbildungsweg sonst angeboten. Dafür aber bieten die meisten Fernstudienanbieter diesen Studiengang an.

Wie werde ich Tierpsychologe?

Wenn Du Tierpsychologe werden möchtest, brauchst Du keinen bestimmten Abschluss. Wichtig ist nur, dass Du eben einen Schulabschluss hast. Sinn macht es, wenn Du bereits Erfahrungen hast, z.B. in einer Tierarztpraxis, im Tierheim, im Zoo oder ähnliches arbeitest. Das aber ist kein Muss, das Wichtigste ist, dass Du Dich für Tiere interessierst und keine Berührungsängste mit Tieren hast. Gut, wenn Du selber Tiere hast bzw. schon einige Erfahrungen sammeln konntest.

Werde zum Katzenflüsterer

Die Ausbildung zum Tierpsychologen dauert zwischen 12 und 24 Monate. Hier erfährst Du viel über das Leben und das Verhalten zahlreicher Tierarten, und auch über die artgerechte Haltung. Neben Katzen und Hunden werden hier auch Pferde, Schafe, Rinder, Geflügel, exotische Tiere oder auch Fische angesprochen. Für Dich wichtig zu wissen, den meisten Stoff musst Du Dir selbst zu Hause aneignen. Die entsprechenden Unterlagen erhältst Du vom jeweiligen Anbieter. Zu festen Terminen musst Du eine bestimmte Menge an Stoff geschafft haben und eventuell kleine Zwischenprüfungen bestehen. Zusätzlich gibt es regelmäßige Seminare zur Vertiefung und Praxiserfahrung. Am Ende der Ausbildung musst Du eine Prüfung absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss kannst Du dann als Tierpsychologe arbeiten.

Was kostet eine Ausbildung zum Tierpsychologen?

In der Regel kostet ein Fernstudium eine monatliche Gebühr. Darin enthalten sind meist die Kosten für das Unterrichtsmaterial, die Seminare und die Prüfung. Je nach Anbieter kann es Unterschiede geben, ein Vergleich des Angebots und der Kosten kann sich für Dich lohnen.

Alternative Berufe mit tierischer Leidenschaft

Du bist ein echter Tierfan, aber das Fernstudium zum Tierpsychologen spricht Dich nicht an oder du suchst nach einer Alternative, bei der du auch entlohnt wirst? Dann könnte vielleicht einer der folgenden Berufe für Dich in Frage kommen. Egal ob Studium oder Ausbildung, es gibt viele Berufe, die tierischen Interessen gerecht werden.

Wie Du siehst, es gibt auch Alternativen. Wichtig für jeden tierischen Beruf, hier geht es um weit mehr als Tiere streicheln und füttern. Mitunter können die Berufe echte Knochenjobs sein und viel von Dir fordern – auch musst Du dir darüber im Klaren sein, dass Du häufig mit verletzten Tieren zu tun haben wirst und schlimmstenfalls vielleicht auch keine andere Möglichkeit haben wirst, als diese einzuschläfern. Emotional wirst du hier also durchaus gefordert. Wenn Dir das bewusst ist und Du Tiere über alles liebst, kann einer der genannten Berufe genau das Richtige für Dich sein.