Du liebst Tiere? So machst Du Tierschutz zum Beruf!


Ausbildung im Tierschutz

Der 4. Oktober  ist  Welt-Tierschutztag. Viele Haus- und Nutztiere müssen teils unter extremen Bedingungen leben, eine artgerechte und würdevollen Haltung ist leider nicht selbstverständlich. Der Welt-Tierschutztag soll auf das Leid der Tiere aufmerksam machen und wachrütteln.

Glücklicherweise setzen sich immer mehr Menschen für den Tierschutz ein. Bist Du auch ein großer Tierfreund, dem das Wohl der Tiere am Herzen liegt? Dann wäre vielleicht ein Beruf im “tierischen” Bereich genau das richtige für Dich! Eine Ausbildung direkt zum Tierschützer wird zwar nicht angeboten, dennoch gibt es für viele Möglichkeiten, die Liebe zu Tieren zum Beruf zu machen.

Das “Berufsbild” des Tierschützers

In den Medien sehen wir oft emotionale Bilder von Tierschützern. Im TV, in Zeitungen oder im Netz findet findet man unzählige Fotos, Videos und Berichte, die dokumentieren, wie Tiere gerettet, beschützt, verpflegt und versorgt werden. Dabei ist die Pflege und Versorgung der Tiere nur ein ganz kleiner Teil der Arbeit, die ein Tierschützer leistet. Statt streicheln und füttern steht viel öfter Gelder auftreiben und Abläufe organisieren auf dem Arbeitsplan. Nicht selten muss sich ein aktiver Tierschützer dabei auch noch mit Behörden, Vorschriften und Paragraphen herumschlagen. Zum “Berufsbild” gehört also eine ganze Menge mehr als auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Tierschützer – wenig Stellen, viele Quereinsteiger

Den Ausbildungsberuf  Tierschützer gibt es nicht. Egal wo Du im Tierschutz arbeiten möchtest, Du bist ein Quereinsteiger. Allerdings gibt es hier viel weniger Stellen als Interessenten. Die meisten Tierschutzorganisationen arbeiten überwiegend ehrenamtlich und können sich nur wenige bezahlte Vollzeitstellen leisten. Umso begehrter sind die Stellen, die zur Verfügung stehen.

Die Bereiche, in denen im Tierschutz gearbeitet werden kann, sind vielfältig. Dadurch haben Quereinsteiger ganz unterschiedlicher Branchen eine Chance. Biologen und Tierärzte werden genauso gebraucht wie Buchhalter und Verwaltungsangestellte oder Fahrer, Pressesprecher und Projektleiter.

Welche Vorkenntnisse, Erfahrungen und Ausbildungen für eine jeweilige Stelle wichtig sind, hängt vom Einsatzbereich ab. Sehr positiv kann sich bewirken, wenn Du Dich bereits ehrenamtlich engagiert hast, Dich gut mit Tieren auskennst, viel Einsatzbereitschaft und Tierliebe zeigst und gut in das bestehende Team hineinpasst.

Erst Ausbildung machen, dann zum Tierschutz

Da es im Tierschutz keine spezielle Ausbildung gibt, solltest Du zunächst einen anderen Ausbildungsberuf erlernen, um anschließend als Quereinsteiger Chancen zu haben. Parallel kannst Du ehrenamtliches Engagement im Bereich Tierschutz zeigen und damit schon mal einen Fuß in die Tür bekommen.

Eine qualifizierte Ausbildung sollte immer die Basis bilden, um ein solides Standbein zu haben. Viele Ausbildungsberufe zeichnet eine große Nähe zu Tieren aus, vielleicht wäre einer der folgenden für Dich interessant:

In diesen und vielen anderen Bereichen arbeitest Du mit Tieren und sorgst dafür, dass es ihnen gut geht. Vielleicht ist etwas für Dich dabei, dass Dir als Grundlage für eine spätere Tätigkeit im aktiven Tierschutz dient.

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