Abschlussprüfung: Die besten Tipps zum Lernen


Prüfungstipps

Kriegst Du schon beim Gedanken an die Prüfung Schnappatmung? Deine bevorstehende Abschlussprüfung ist für Dich ein echtes Horrorszenario und Du hast eigentlich schon kapituliert? Lass Dich nicht davon beeindrucken! Wir von azubify.de geben Dir Tipps, wie Du Deine Prüfungsvorbereitung optimal gestaltest.

Die gute Nachricht zuerst: Du bist mit Deinen Gedanken nicht allein. Fast alle Menschen haben Prüfungsangst, weil so etwas eine enorm stressige Angelegenheit ist. Und noch viel angespannter wird die Situation, wenn es sich um wirklich wichtige Prüfungen handelt. Kein Wunder, wenn da mancher spontan mit einem Südseeticket liebäugelt.

Allerdings gibt es online jede Menge Lerntipps und Lerntricks, wie Du Dich optimal auf Deine Abschlussprüfung vorbereitest. Wir haben für Dich die ultimativen Methoden rausgesucht. Also anschnallen, Sitzlehnen senkrecht – wir von azubify.de zeigen Dir, wie Du die Prüfungsphase optimal überstehst und den Prüfungsstoff ohne Zeitdruck bewältigst!

Knüppel oder Karotte?

Gehörst Du auch zu den Leuten, die sich von der großen Menge, die zu lernen ist, beeindrucken lassen und schon vorab kapitulieren? Du vermeidest es bis zum letzten Drücker, Dich an die Arbeit zu setzen? Überleg Dir doch mal genau, was Deine Motivation ist. Also: Warum hast Du diese Ausbildung gewählt? Was willst Du damit erreichen? Kurz: Schaffe Hebelwirkung. Wenn Du weißt, wofür die „Quälerei“ ist, kannst Du Dich auch besser zum Lernen motivieren.

Setz‘ den gesunden Menschenverstand ein

Wer effektiv lernen und sich nicht in Details verlieren will, der sollte das bekannte Pareto-Prinzip beherzigen: Mit 20% Einsatz 80% Leistung erzielen. Klingt klasse, wie klappt das? – fragst Du interessiert? Schaffe Struktur im Lernmaterial. In der Regel haben z.B. Leute, die während des Unterrichts nicht nur aus dem Fenster geschaut haben, einen klaren Vorteil. Wenn Du konzentriert zuhörst, bleibt immer was vom Stoff hängen. Außerdem geben Lehrer oftmals Tipps, was für die Prüfung relevant sein könnte („Darauf lege ich nicht so viel Wert …“, „Das hier ist wichtig! Merkt euch das!“).

Und auch wenn Du über den Büchern sitzt, ist Struktur ein guter Richtungsgeber. Sortiere zuerst am besten vor: Was kommt auf jeden Fall dran? Was ist ganz sicher außen vor? Das Motto ist – wie so oft – Mut zur Lücke! So reduziert sich der Bücherberg schon mal. Hast Du die Sachen ausgesiebt, die wirklich mega-wichtig sind, kommt der nächste Schritt: Erstelle Dir eine Checkliste und notiere, was Du bereits beherrscht, was noch wackelig ist und wo Du noch mehr lernen musst. Dann kannst Du gezielt wiederholen, was noch nicht sitzt. Und bilde Themenblöcke!

Aller Anfang ist schwer – wenn Du clever bist

Klingt komisch, ist aber so! Auch wenn es schwerfällt, solltest Du am Anfang die schwierigsten Sachen lernen. Der Vorteil: Wenn Du den schwierigsten Teil überstanden hast, wird es in jedem Fall besser und leichter! Und das gibt Dir wiederum ein gutes Gefühl. Denn dann geht Dir plötzlich alles einfach von der Hand und Du gehst mit „breiter Brust“ in die Prüfung hinein.

Finde Deine ganz persönlichen Lernmethoden

Die meisten Leute lernen nach dem Schema Eff: Sie lesen sich den Lernstoff wieder und wieder durch. Klingt öde? Ist es auch! Zumal dabei auch ausgesprochen wenig hängenbleibt, denn spätestens beim dritten Mal ist der Kopf ausgeschaltet.

Tatsächlich gibt es ganz unterschiedliche Lerntypen. Wenn Du weißt, welcher Typ Du bist, dann kannst Du Dir das zunutze machen. Gut sind in jedem Fall Kombinationen von Lerntechniken – also wenn Du Dich z.B. beim Lernen bewegst. Aber auch das Zeichnen von Mindmaps kann eine prima Idee sein. Liebst du Märchen? Dann bastele aus dem Lernstoff doch eine phantasievolle Geschichte.

Auch die gute alte Lernkartei mit Karteikärtchen ist eine Top-Option. Denn die Kärtchen sind so groß, dass man nur wirklich wichtige Informationen notieren kann – und das, was schon sitzt, kannst Du in ein entsprechendes Fach einsortieren. Wer „Sherlock Holmes“ gesehen hat, der hat vielleicht auch den Begriff „Gedankenpalast“ gehört. Baue auch Du Dir so ein Phantasiegebilde – überlege Dir, was die Fundamente sind, die oberen Etagen, das Dach etc. Hier bringst Du Dein Azubi-Wissen unter!

Gute Voraussetzungen schaffen

Auch das ist wichtig: Esse nicht zu schwer oder zu süß. Die alten Lateiner wussten schon, dass ein voller Bauch nicht gerne studiert. Trink viel Wasser! Und suche Dir einen Ort, an dem Du gerne lernst und nicht abgelenkt wirst. Es macht auch Sinn, Smartphone & Co. auszuschalten, um die Konzentration nicht zu stören. Ansonsten streikt das Gedächtnis schnell mal.

Timing ist alles

Viel hilft viel? Jein. Du solltest pro Tag nicht mehr als maximal 5-6 Stunden lernen. Aber das Wichtigste: Plane Pausen ein! Mach etwas, worauf Du Lust hast, bewege Dich – kriege Deinen Kopf so richtig frei. Dann kannst Du wieder durchstarten. Beliebt ist daher die „Pomodoro-Technik“. Hierbei lernst Du nur in ganz kurzen Abschnitten und legst dazwischen kleine Pausen ein.

Apropos: Reduziere Deine Erwartungshaltung! Du musst nicht alles wissen und nicht perfekt sein! Stresse Dich nicht zu sehr, sonst riskierst Du einen Black-out. Und jetzt: Viel Erfolg beim Lernen und toi, toi, toi!

 

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