Social Media Tipps – darauf sollten Azubis achten!


Du bist auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz oder startest gerade als Azubi in einem neuen Unternehmen durch? Dann gibt es ein paar Dinge, die Du bei der Nutzung von Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook oder Twitter unbedingt beachten solltest.

Du möchtest bei Deinem Arbeitgeber und den Kollegen einen möglichst guten Eindruck machen? Wir können Dich beruhigen – ganz verzichten musst Du auf Deine Aktivitäten im Netz nicht, wenn Du einige Grundregeln beachtest. Wie Du Deine sozialen Netzwerke weiterhin mit Inhalten füllen kannst, ohne es dir mit Deinem Ausbildungsbetrieb zu verscherzen, verraten wir Dir hier.

Welche Inhalte gehören auf keinen Fall in die sozialen Netzwerke?

Wir haben die absoluten No-Go´s einmal für Dich zusammengefasst. Berücksichtigst Du diese Checkliste, hast Du schon die heftigsten Fettnäpfchen ausgelassen. Google und andere Suchmaschinen spucken dann keine negativen Treffer aus, wenn ein potenzieller Arbeitgeber Deinen Namen eingibt.

Das solltest Du auf gar keinen Fall posten:

  • Partybilder und Fotos von Dir beim Alkohol- oder Zigarettenkonsum
  • Beleidigende und diskriminierende Aussagen
  • Extreme politische Einstellungen
  • Negative Kommentare über den Ausbildungsbetrieb und dessen Mitarbeiter
  • Likes oder Lobeshymnen für Konkurrenzunternehmen

So bereitest Du Deine Social Media Accounts vor

Bevor Du Dich für einen Ausbildungsplatz bewirbst, führst Du selbst einen ausführlichen Backgroundcheck durch. Durchforste das Netz mit Hilfe von Google und anderen Suchmaschinen nach Informationen über Dich. Vielleicht schlummern ja irgendwo noch ganz alte Informationen und Bilder von Dir im Web, an die Du Dich schon gar nicht mehr erinnerst.

Checke jeden einzelnen Deiner Social Media Kanäle. Schau dir alle Fotos, beispielsweise bei Instagram, gründlich mit den Augen eines Unternehmens an, bei dem Du als Auszubildender einsteigen möchtest. Wie wirken Deine Partybilder und Urlaubsschnappschüsse auf die anderen Mitarbeiter? Möchtest Du, dass Deine Kollegen und Arbeitgeber Dich so wahrnehmen, wie Du Dich dort darstellst? Gerade ältere Posts entsprechen vielleicht gar nicht mehr Deiner aktuellen Persönlichkeit und vermitteln ein völlig falsches bzw. überholtes Bild von Dir. Lösche alle Fotos und Texte, die Dir peinlich werden oder sogar schaden könnten.

Als Azubi verantwortungsbewusst im Netz unterwegs

Bist Du bei weiteren sozialen Netzwerken im Web vertreten? Dann kontrolliere auch diese Accounts gründlich, bevor Du Deine Bewerbung abschickst. Hast Du bei Facebook vielleicht einmal bedenkliche oder kompromittierende Inhalte geliked? Welche Fotos könnte Dein Wunsch-Arbeitgeber hier über den potenziellen Azubi finden?

Kommen wir zu Deinem Twitter-Account. Zu welchen brisanten Themen hast Du Dich geäußert? Sind Deine Tweets vielleicht missverständlich oder ironisch? Damit Deine Aussagen bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb nicht in den falschen Hals geraten, solltest Du auch hier gründliche Aufräumarbeiten durchführen.

Überprüfe also der Reihe nach alle sozialen Netzwerke und bereite Deine Inhalte so auf, dass sie Dich in ein positives Licht rücken. Viele Personalabteilungen schauen nämlich nach, was sich über die Bewerber alles im Internet finden lässt. Das kannst Du selbstverständlich auch in einen Vorteil verwandeln. Gestalte Deine Accounts so, dass Dein Wunsch-Arbeitgeber einen positiven Eindruck von Dir erhält.

Der richtige Umgang mit Instagram, Facebook und Twitter

Hast Du die Bewerbungsphase erfolgreich abgeschlossen und einen Ausbildungsplatz ergattert? Glückwunsch!
Doch auch jetzt gibt es für Dich im Umgang mit den Social Media Kanälen noch einiges zu beachten. Bilder von wilden Partys und Alkoholgelagen sowie beleidigende und diskriminierende Posts sollten selbstverständlich weiterhin tabu sein.

Achte unbedingt darauf, dass Du im Internet keine negativen Äußerungen über Dein Unternehmen machst. Natürlich solltest Du auch keine bösen Kommentare über einzelne Mitarbeiter posten. Kläre Unstimmigkeiten lieber in einem persönlichen Gespräch, im Web haben Streitigkeiten mit Kollegen oder Vorgesetzten definitiv nichts zu suchen.

Erfährst Du an Deinem Arbeitsplatz spannende Betriebsinterna? Auch wenn Du keine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet hast, sollten diese Informationen niemals von Dir über die sozialen Netzwerke verbreitet werden.

Bestimme selbst, wer welche Infos über Dich bekommt

Zu einem guten Betriebsklima gehört auch ein netter Kontakt zu den Kollegen. Trotzdem solltest Du nicht gleich am ersten Arbeitstag als Auszubildender in Deinem neuen Unternehmen voreilig Freundschaftsanfragen an alle Mitarbeiter über Facebook verschicken. Lass Dir ein bisschen Zeit mit dem Vernetzen über Instagram oder Twitter und suche Deine Freunde und Follower für Deine Social Media Kanäle sorgfältig und in Ruhe aus. So entscheidest Du, wer Deine Posts sehen darf und kann.

Vergiss jedoch nicht, dass Deine Inhalte auch per Screenshot weitergegeben werden können. Möglicherweise erhalten so Kollegen und Vorgesetzte einen Einblick in Dein Privatleben, obwohl Du gar nicht mit ihnen vernetzt bist. Daher solltest Du immer und vor jedem Posting oder Like darüber nachdenken, ob diese Information wirklich für jeden Menschen verfügbar sein soll.

Social Media für ein positives Image nutzen

Bist Du krankgeschrieben und hast daher viel Zeit, Dich mit den sozialen Netzwerken zu beschäftigen? Um Missverständnisse zu vermeiden, poste dann lieber keine Urlaubs- oder Partybilder, auch wenn diese zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen wurden. Schließlich soll Dein Arbeitgeber ja nicht den Eindruck bekommen, dass Du gar nicht wirklich erkrankt bist.

Berücksichtigst Du diese Tipps, dann kannst Du mit den sozialen Netzwerken sogar positive Effekte für Dein Berufsleben erzielen. In einigen Berufen, beispielsweise im Medienbereich, wird sogar erwartet, dass Du Dich im Internet präsentierst. Sorge also dafür, dass Du Dich bei Instagram, Facebook, Twitter & Co. so darstellst, dass Dich ein potenzieller Arbeitgeber gerne kennenlernen möchte.