Soziale Kompetenz in der Ausbildung


Soziale Kompetenzen in der Ausbildung

Ganz klar, fachliche Kompetenzen sind für Deine berufliche Karriere unverzichtbar, doch auch soziale Kompetenzen werden von vielen Ausbildungsbetrieben und Arbeitgebern als sehr wichtig angesehen. Gerade bei Führungspositionen sind sie sogar ein maßgebliches Einstellungskriterium, aber auch im täglichen Umgang mit Deinen Kollegen werden Teamfähigkeit oder Kommunikationskompetenz großgeschrieben.

Soziale Kompetenz in der Ausbildung – Umfrage von azubify

Im Rahmen einer Umfrage hat azubify.de Ausbildungsbetriebe nach den wichtigsten sozialen Kompetenzen gefragt. Demnach sind es vor allem Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen, die in vielen Branchen wichtig, wenn nicht sogar unverzichtbar sind. Eine Übersicht unserer Umfrageergebnisse zum Thema “Soziale Kompetenzen in der Ausbildung” siehst Du hier:

Wie wichtig sind soziale Kompetenzen in der Ausbildung

Schwächen im sozialen Bereich – wer ist schuld?

Du hast selbst noch Probleme im Umgang mit Deinen Kollegen oder wurdest bereits darauf hingewiesen, dass es dir an den sogenannten „Sekundärtugenden“ fehlt? Darunter fallen zum Beispiel auch Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Höflichkeit, die von vielen Arbeitgebern erwartet werden. Dann nutze dieses Feedback und arbeite an Deinen Schwächen – denn soziale Kompetenzen lassen sich durchaus trainieren und optimieren, wenn Du Dich ganz bewusst mit Ihnen auseinandersetzt!

Übrigens sind Schwächen im sozialen Bereich nicht immer nur Schuld der Auszubildenden selbst. Auch das Betriebsklima, die Ausbildungsqualität oder Kommunikationsprobleme, die von einer anderen Person ausgehen, können dazu beitragen, dass die sozialen Fertigkeiten gar nicht voll ausgelebt werden können. Oftmals handelt es sich hierbei um eine missverständliche Konfliktlösung, denn Azubi und Ausbilder haben eine gänzlich andere Sicht auf die Dinge:

  • Während der Azubi sich im schlimmsten Fall ausgenutzt und schlecht ausgebildet fühlt,
  • So empfindet der Ausbilder vielleicht, dass sein Azubi völlig falsche Berufsvorstellungen und fehlendes Interesse an der Ausbildung hat oder sich für den Beruf einfach nicht eignet.

Diese unterschiedlichen Positionen machen eine vernünftige Konfliktlösung schwer, in einigen Fällen bleibt sogar nur der Ausbildungsabbruch aufgrund zu großer Differenzen. Umso deutlicher wird an dieser Stelle aber, wie wichtig die Kommunikation zwischen Ausbilder und Auszubildenden ist und dass beide Parteien aktiv daran arbeiten müssen, einander zuzuhören und aufeinander einzugehen.