Umschulung bei Bornemann – vom Bürokaufmann zum IT-Systemkaufmann


Umschulung bei Bornemann

Umschulung – Deine Chance auf einen Neuanfang

Du hast Deine letzte Ausbildung abgebrochen, bist mit Deiner jetzigen Arbeit nicht zufrieden oder möchtest Dich nach einigen Jahren im Beruf nach einer neuen Herausforderung umsehen? Mit einer Umschulung kannst Du die Chance wahrnehmen, Dich in einem gänzlich neuen Berufsfeld ausbilden zu lassen!

Bei dieser besonderen Form der beruflichen Weiterbildung bist Du je nach Berufsfeld und Vorkenntnissen zwischen neun Monaten und zwei Jahren ähnlich einer Erstausbildung angestellt, wobei Du entweder rein schulisch, dual bzw. rein betrieblich oder auch überbetrieblich ausgebildet wirst.

Das Ziel einer solchen Umschulung ist für Dich ein anerkannter Berufsabschluss in der Branche Deiner Wahl. So kannst Du Deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, was sowohl für Menschen in der Erstausbildung als auch für diejenigen, die sich einen zweiten Berufsabschluss wünschen, eine spannende Möglichkeit ist. Wichtige Voraussetzung für eine Umschulung: Du benötigst in der Regel bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung, nur in wenigen Fällen ist dies nicht notwendig (Ausnahmen können beispielsweise vorliegen, wenn der Auszubildende einen Arbeitsunfall hatte und seine erste Berufsausbildung daher nicht abschließen konnte).

Angeboten werden Umschulungen bei zahlreichen Betrieben und Unternehmen, darunter auch die Bornemann AG in Goslar. GPS-Software und zukunftsträchtige RFID-Technik stehen hier im Fokus und werden vorwiegend für den Fahrzeugmarkt entwickelt. Umso wichtiger sind für das Unternehmen versierte Fachkräfte, die sowohl Hardware als auch Software kompetent im Blick haben. Im Folgenden stellen wir Dir Christopher vor, der als Umschüler bei der Bornemann AG zum IT-Systemkaufmann ausgebildet wird:

Der Beruf nach der Umschulung: IT-Systemkaufmann

IT-Systemkaufmann BornemannBei der Bornemann AG gibt es derzeit zwei Umschüler, die den Beruf IT-Systemkaufmann erlernen. Einer von den beiden ist Christopher, 32 Jahre alt, der kurz vor seinem Abschluss steht. Vor der Umschulung hat er fünf Jahre lang als Bürokaufmann im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Braunschweig gearbeitet. Vor drei Jahren hat er sich allerdings dazu entschlossen, sich beruflich noch einmal zu verändern. Deshalb entschied er sich 2014 zunächst für ein Praktikum bei der Bornemann AG und hat kurze Zeit später bereits mit der Umschulung begonnen. Im Sommer 2017 wird er diese nun beenden.

In einem Interview hat Christopher uns verraten, wie genau die Umschulung abgelaufen ist, welche Aufgaben er hatte, was er alles dazulernen konnte und ob es Probleme gab:

  • Hallo Christopher! Vielen Dank, dass Du etwas Zeit für uns hast. Wir fangen erstmal ganz locker an. Wie lange dauert Deine Umschulung zum IT-Systemkaufmann
  • Christopher: Hallo. Die Umschulung dauert insgesamt zwei Jahre.
  • Ok. Und wie läuft sie genau ab?
  • Christopher: Die Umschulung ist aufgeteilt in Theorie und Praxis. Während der praktischen Zeit arbeite ich immer ein paar Monate ganz normal im Unternehmen und leiste dort eine 40 Stunden Woche ab. Dreimal pro Jahr habe ich zudem Blockunterricht in der Berufsschule Goslar. Diese theoretischen Abschnitte dauern jeweils vier bis fünf Wochen. In der Zeit erlerne ich zusammen mit einigen Auszubildenden aus dem IT-Bereich das theoretische Wissen.
  • Gab es denn Voraussetzungen, die Du für die Umschulung erfüllen musstest?
  • Christopher: Da man sich mit einer Umschulung ja beruflich neu orientiert, hat man in den meisten Fällen bereits eine abgeschlossene oder zumindest eine angefangene Ausbildung. Es ist ja quasi eine Weiterbildungsmaßnahme. Die genauen Voraussetzungen sind mir nicht bekannt, man kann sich aber beim Arbeitsamt informieren.
  • Und wie wurdest Du als Umschüler im Unternehmen und in der Schule so aufgenommen?
  • Christopher: Ich wurde sowohl im Unternehmen als auch in der Schule ganz gut aufgenommen. Der Einstieg lief problemlos ab. Meine Kollegen waren mir gegenüber von Anfang an nett und hilfsbereit.
  • Das ist ja sehr gut. Dann kannst Du uns bestimmt auch verraten, was Du an Deinem neuen Beruf als IT-Systemkaufmann so interessant findest?
  • Christopher: Ich finde den Beruf vor allem abwechslungsreich. Ich habe ein vielfältiges Tätigkeitsgebiet mit durchaus anspruchsvollen Tätigkeiten. Dazu gehört etwa die technische Instandsetzung unserer GPS Boxen. Sehr gut gefällt mir aber vor allem der persönliche Kontakt zu unseren Kunden.
  • Welche Aufgaben darfst Du im Unternehmen genau übernehmen?
  • Christopher: Als Mitarbeiter des technischen Supports liegen meine Aufgaben hauptsächlich im Kundenservice. Ich habe Telefondienst, muss einkommende Aufträge bearbeiten und übernehme das Verpacken sowie den Versand der Geräte.
  • Und wie lief im Gegensatz zu der Arbeit der Schulunterricht bei Dir so ab?
  • Christopher: Wie schon gesagt habe ich immer mal wieder einige Wochen Blockunterricht, also einen ganz normalen Schulalltag von Montag bis Freitag. An zwei Tagen habe ich sechs Stunden, an drei Tagen acht Stunden Unterricht, also insgesamt 36 Stunden pro Woche. Der Stundenplan ist dabei über die Jahre immer gleichgeblieben. Ich hatte auch normale Fächer wie Deutsch und Englisch. Der Großteil des Unterrichts war allerdings fachspezifisch auf IT-Berufe bezogen. In allen Fächern gab es zwischendurch immer mal wieder Klausuren. Sie dauerten jeweils etwa 90 Minuten. Gelernt habe ich dafür größtenteils zuhause, aber ich konnte mich auch im Betrieb etwas darauf vorbereiten.
  • Wie gut wurdest Du bei der Umschulung vom Unternehmen unterstützt?
  • Christopher: Da mein Ausbilder gleichzeitig der Geschäftsführer des Unternehmens ist, hat er natürlich viele Aufgaben auf einmal zu bewältigen. Allerdings konnte ich mich bei Fragen oder Problemen immer an ihn wenden.
  • Deine Abschlussprüfungen stehen ja jetzt bald an. Wie laufen sie ab (praktisch & theoretisch)?
  • Christopher: Zuerst einmal gibt es eine schriftliche Prüfung. Diese ist in drei verschiedene Teile aufgesplittet. Behandelt werden darin alle Schulthemen der letzten Jahre. Zusätzlich muss ich eine Projektarbeit abgeben. Diese sollte einen Umfang von circa 35 Stunden haben und setzt sich aus der Projektdokumentation sowie deren Präsentation zusammen.
  • Was hat Dir an der Umschulung rückblickend besonders gut gefallen?
  • Christopher: Vor allem fand ich meine Umschulung sehr abwechslungsreich. Es wurde dadurch über die Jahre nie langweilig. Was mir außerdem gefällt ist der technische Aspekt in diesem Beruf.
  • Traten während Deiner Umschulung eigentlich jemals Probleme auf?
  • Christopher: Nein, es lief alles ohne Komplikationen ab.
  • Und nun die letzte Frage: Kannst Du anderen zur Umschulung raten und was würdest Du ihnen mit auf den Weg geben?
  • Christopher: Ja, das kann ich. Die Umschulung bietet eine gute Möglichkeit sich beruflich noch einmal neu zu orientieren bzw. umzusatteln. Im Vorfeld sollte man sich allerdings immer gut über den neuen Beruf informieren und sich sicher sein, dass es zu einem selbst passt. Das ist echt wichtig, sonst verschwendet man seine Zeit.
  • Danke dir.
  • Christopher: Gerne.

Das Interview mit Christopher als Podcast

Die täglichen Arbeiten als IT-Systemkaufmann

  • ankommende Mails bearbeiten
  • Kunden beraten
  • Telefondienst leisten
  • Ticketsupport stellen
  • Leihverträge bearbeiten
  • Aufträge bearbeiten
  • Geräte vorbereiten
  • Pakete verpacken und versenden
  • Lagerverwaltung
  • Test von Altgeräten

Das Unternehmen hinter der UmschulungIT-Systemkaufmann Bornemann02

Als Unternehmen kann die Bornemann AG bereits auf viele Jahre Erfahrung in der IT-Branche zurückblicken. Seitdem befasst sie sich hauptsächlich damit, industriell einsetzbare GPS Technik zu entwickeln, mit der in erster Linie die Möglichkeit zur Ortung besteht. Hierbei geht es sowohl um die Hardware als auch Software. Die Technik wird vorwiegend in Fahrzeugen verwendet, kann aber auch für andere Objekte (Anhänger, Container, Maschinen) genutzt werden. Zusätzlich gibt es spezielle Lösungen für den Einsatz bei Personen oder Tieren. Inzwischen kam es neben GPS zu der Entwicklung weiterer Systeme. Diese funktionieren durch RFID Technik. Hiermit lassen sich zusätzlich sensorische Zustände überprüfen. GPS und RFID können – einzeln oder kombiniert –  für das tägliche Arbeiten eine große Unterstützung liefern.

Alle Fakten auf einen Blick:

  • Berufsbezeichnung: IT-Systemkaufmann/-frau
  • Dauer der Umschulung: Zwei Jahre
  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss, häufig vorherige Ausbildung (angefangen oder vollendet), einen Schulabschluss, Ausbildungsträger (Unternehmen/Schule), Arbeitserlaubnis, Maßnahme zur Weiterbildung/Umschulung

Hast Du ebenfalls Interesse an einer Umschulung oder Ausbildung bei Bornemann? Dann wirf hier einen Blick auf die derzeit offenen Stellen und bewirb Dich!