Assistent/in Geovisualisierung


Ausbildung zum Assistent Geovisualisierung

Ausbildung zum/zur Assistent/-in Geovisualisierung

Du hast noch nie vom Beruf des/der Assistenten/-in Geovisualisierung gehört? Da bist Du nicht alleine, denn diese Ausbildung ist ziemlich unbekannt. Wenn beispielsweise ein größeres Bauprojekt in Angriff genommen wird, benötigt man alle räumlichen Informationen über den ausgewählten Standort. Hier kommt der Assistent für Geovisualisierung ins Spiel, erfasst die Geodaten und gibt Sie in Informationssysteme ein. Mit der richtigen Software werden topographische Karten oder 3D-Modelle erstellt. Die dreijährige Ausbildung zum/zur Assistent/-in Geovisualisierung absolvierst Du an einer Berufsfachschule. Dabei lernst Du, wie Geodaten erfasst, verwaltet, analysiert, aufbereitet und präsentiert werden. Eingesetzt wirst Du später in Vermessungsbüros, geografischen Verlagen und Instituten, bei Softwareentwicklern oder Datenverarbeitungsdiensten für Geodaten und Geoinformationssystemen.

Schon gewusst?

  • In dem Spielfilm „Der Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam“ von 1995 mit Hugh Grant geht es um einen Landvermesser.
  • Das flächenmäßig größte Land der Welt ist die Russische Föderation, gefolgt von der Antarktis, Kanada und den USA.
  • Der größte See der Erde ist das Kaspische Meer.

Eine Ausbildung zum/zur Assistent/-in Geovisualisierung passt zu Dir, wenn…

  • Du schon immer alles messen und erfassen wolltest.
  • Du Dich gerne mit Landkarten, Plänen und Skizzen beschäftigst.
  • Du gerne am Computer arbeitest, Daten auswertest und aufarbeitest.

Der Beruf Assistent Geovisualisierung ist nicht für Dich geeignet, wenn…

  • Du noch nie wusstest, wie man Millimeter in Kilometer umrechnet.
  • eine Landkarte für Dich ein Buch mit sieben Siegeln ist.
  • Du mit technischen Daten noch nie etwas anfangen konntest.

Karriere und Perspektiven als Assistent Geovisualisierung

Deine Ausbildung reicht Dir nicht und Du möchtest noch weiter lernen? Dann kannst Du Dich mit einer Weiterbildung spezialisieren und in den Bereichen Bergbau, Kartografie oder Dokumentation von Geodaten tiefer in die Materie eintauchen. Aber auch mit einem passenden Studium steigst Du die Karriereleiter weiter hinauf.  Schau Dir doch einmal die Studiengänge Vermessungstechnik, Geoinformation oder eine andere Ingenieurwissenschaft an. Natürlich kannst Du Dich dann auch selbständig machen und die Geodaten mit Deinem Team nach Kundenwunsch erfassen und aufbereiten.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3 Jahre

Ausbildungsvergütung:

Die schulische Ausbildung wird nicht vergütet.

Deine Lieblingsfächer:

  • Geografie/Erdkunde
  • Mathe
  • Informatik

Das solltest Du mitbringen:

  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt
  • Beobachtungsgenauigkeit

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Techniker/in der Fachrichtung Vermessungstechnik
  • Seevermessungstechniker/in
  • Studium (z.B. Kartografie oder Vermessungstechnik, Geoinformatik)

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