Physiklaborant/in


Ausbildung zum Physiklaborant

Physiklaborant/in

Falls Du Dich, im wahrsten Sinne des Wortes, als experimentierfreudig bezeichnen würdest und Dich die Arbeit in Laboren schon immer fasziniert hat, dann könnte der Beruf des Physiklaboranten möglicherweise der richtige Karriereweg für Dich sein. Als Physiklaborant oder Physiklaborantin bist Du der Meister des Labors. Du führst physikalische Versuche durch, dokumentierst die Ergebnisse und analysierst diese dann. Darüber hinaus gehört es aber auch zu Deinen Aufgaben, den Zustand des Labors zu pflegen und die strengen Laborvorschriften stets einzuhalten. Arbeiten tust Du dabei in Hochschulen, Forschungsinstituten oder in Unternehmen der Glas-, Elektro,- oder Baustoffbranche.

Schon gewusst?

  • Im Jahre 1901 wurde der deutsche Maschinenbauingenieur Wilhelm Röntgen, Entdecker der nach ihm benannten Röntgenstrahlung, zum ersten Gewinner des Physik-Nobelpreises.
  • Der US-amerikanische Physiker John Bardeen ist der bislang einzige Mensch, der den Physik-Nobelpreis zweimal gewinnen konnte: 1956 für die Erfindung des Transistors und dann im Jahre 1972 für die Aufstellung der sogenannten BCS-Theorie, die die Supraleitung in Metallen erklärt.
  • Jedes Jahr behaupten zahlreiche Wissenschaftler aus aller Welt Albert Einsteins Relativitätstheorie widerlegt zu haben, wirklich gänzlich gelungen ist das bis jetzt aber noch niemandem.

Der Beruf des Physiklaboranten passt zu Dir, wenn…

  • Du schon in der Schule Spaß am Fach Physik hattest.
  • Du eine Leidenschaft für Experimente hast.
  • Du ordentlich und verantwortungsbewusst bist.

Der Beruf des Physiklaboranten passt nicht zu Dir, wenn…

  • Du an physikalischen Zusammenhängen wenig bis gar nicht interessiert bist.
  • Du oft unbedacht und intuitiv agierst.
  • Du es hasst, Sachen zu protokollieren.

Karriere und Perspektiven als Physiklaborant/in

Deine Ausbildung als Physiklaborant beginnt sofort im Labor. Dort wirst Du zusammen mit einem Versuchsleiter nach und nach Experimente durchführen und lernst dabei physikalische Zusammenhänge kennen. Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung wirst Du in der Lage sein, selbstständig anspruchsvolle Experimente durchzuführen und diese korrekt zu dokumentieren und zu analysieren. Du wirst auch genau wissen, wie man sich in einem Labor zu verhalten hat und alle Sicherheitsvorkehrungen genauestens kennen. Eine Weiterbildung zum Techniker ermöglicht ein besseres Gehalt und eine leitende Position. Noch mehr gilt das beispielsweise für ein Hochschulstudium der Physik.

Fakten

Dauer der Ausbildung:

3,5 Jahre

Ausbildungsvergütung:

durchschnittlich:
1. Jahr: 918 Euro
2. Jahr: 968 Euro
3. Jahr: 1036 Euro
4. Jahr: 1072 Euro

Deine Lieblingsfächer:

  • Physik
  • Chemie
  • Mathematik
  • Englisch

Das solltest Du mitbringen:

  • Beobachtungsgenauigkeit
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Geschicklichkeit
  • Sorgfalt

Perspektiven nach der Ausbildung:

  • Techniker/in Fachrichtung Physiktechnik
  • Techniker/in Fachrichtung Werkstofftechnik
  • Studium (z. B. Physik)